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Und die nächste brasilianische Death Metal-Band, die wie die übermächtigen KRISIUN klingt. Auf "Evoking the abomination" wird derbstes Geknüppel typisch brasilianischer Machart geboten, wobei ich immer wieder an das - zumindest in Europa - KRISIUN-Erstwerk "Black force domain" erinnert werde. Im Gegensatz zu ebensogearteten Truppen wie REBAELLIUN werden aber Midtempoparts schon im Keim erstickt, die Vorgangsweise ist wirklich beeindruckend und vor allem absolut kompromißlos. Gitarrist/Sänger Rangel Arroyo steht bei seiner Darbietung Moysés Kolesne auch nicht um viel nach und dessen schlagzeugender Bruder Fernando Arroyo knüppelt in bester Max Kolesne-Marnier (wieso sind brasilianische Bands zumeist Familienbetriebe? - J. S.). Viele werden jetzt sicherlich behaupten, daß es sich hierbei um einen billigen Abklatsch handelt, allerdings ist die Vorstellung von ABHORRENCE trotz des nationalen Aushängeschildes in jeglicher Hinsicht überzeugend, und vor allem stellt für mich in diesem Sektor "Evoking the abomination" (die beiden letzten KRISIUN-Werke "Apocalyptic revelations" und "Conquerors of armageddon" entstanden in Deutschland) die bisher beste brasilianische Produktion in soundtechnischer Hinsicht dar.
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E. M. P.
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