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Das neue Werk der Schweizer ALASTIS schließt nahtlos an ihre alten Alben an,
die für die Band typischen Trademarks wie Slow Motion-Riffs und vor allem
die unverkennbare Stimme von Shouter War D. machen auch "Unity" zu einem
Hörgenuß. Ich würde die Scheibe am ehesten in den Bereich orchestraler
Düster-Metal einreihen, der relativ schnell ins Ohr geht und dort auch
lange verharrt. Die auf "Unity" vertretenen Nummern werden von einem
wunderschönen Soundteppich aus Keyboards und geilen Gitarrenparts getragen,
wobei man hin und wieder mit den Arrangements ein bißchen an der Kitschgrenze
scharrt, sie jedoch gottseidank nie wirklich übertritt. Absolutes Highlight
ist für mich Track Nr. 3, "The sign", selten so ein für Gänsehaut sorgendes
Stück gehört, das auch die nötige Härte nicht vermissen läßt. Soundtechnisch haben die Jungs auch mit diesem Werk tolle Arbeit geliefert, das Woodhouse Studio ist ja inzwischen Garant für tolle Produktionen. Einziger Kritikpunkt von meiner Seite ist die Tatsache, daß das Werk von A bis Z berechenbar
bleibt und dadurch ein bißchen an Abwechslung vermissen läßt, wobei ALASTIS
zugegebenermaßen noch nie wirklich die ganz Innovativen waren, die durch
ungewöhnliche Effekte aufhören ließen. Sonst aber kann man "Unity" an alle
Düsterfreaks durchaus weiterempfehlen!
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Hinsetzen, zurücklehnen und genießen! - A. P.
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