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Nachdem das Album bereits vor über einem Jahr in Schweden und in Japan erschienen war, ist es nun endlich auch für den Rest der Welt soweit, der bereits lang erwartete Nachfolger zum hervorragenden "Burning bridges" ist veröffentlicht. Schon mit dem mitreißenden Opener "Enemy within" wird unter Beweis gestellt, daß sich die Schweden mit ihrer neuen deutschen Sängerin Angela Gossow ganz klar vom Death Metal des Debütalbums in Richtung Power Metal wegentwickelt haben. Nun, allen denen jetzt bange wird, kann ich Entwarnung geben, nach Bands wie HAMMERFALL und Konsorten klingen ARCH ENEMY keinesfalls, nur nehmen beim neuesten Output die traditionellen Einflüsse ganz klar überhand und mit konventionell gestimmten Gitarren und normalem Gesang könnten die Schweden auch ganz klar als Power Metal-Combo durchgehen. Das Songmaterial ist also nicht mehr ganz so heftig, wie es beispielsweise noch Tracks wie "Bury me an angel", "Beast of man" oder "Cosmic retribution" waren, dafür punktet die Helsingborger Band einmal mehr mit großartigen Melodien, zweistimmigen Gitarrenläufen und permanent bangkompatiblen Riffing und Arrangements. Und auch Neo-Sängerin Angela Gossow gliedert sich perfekt in das vorgetragene Material ein, so daß es auch in diesem Punkt nichts zu bemängeln gibt. Die Produktion ist ebenfalls wieder einmal spitzenmäßig ausgefallen, immerhin stellt "Wages of sin" die vierte Zusammenarbeit mit Producer Fredrik Nordström in den Fredman Studios dar.
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Mir gefiel zwar der Vorgänger "Burning bridges" eine Spur besser und irgendwie fehlt mir auch ein Übersong wie "Dead inside", aber ansonsten finde ich bei diesem Album nichts, was ich sonst noch kritisieren könnte. - E. M. P.
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