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Nun ist es doch noch dazu gekommen, daß die extravaganten Norweger ein neues Album veröffentlichen. Zwischen dem letzten Werk "La masquerade infernale" und dem neuen Machwerk sind immerhin gut fünf Jahre vergangen, aber im Falle einer so begnadeten Band wie ARCTURUS blickt man über einen derartig langen Entstehungsprozess gerne hinweg (es gibt ja auch andere Vertreter innerhalb des Metals, die für nicht so überragende Werke sogar noch mehr Zeit in Anspruch nehmen), wenn so etwas Einzigartiges und Unvergleichbares, wie in diesem Fall eben "The sham mirrors", dabei herauskommt. Besonders fesselnd sind dabei nicht nur die opulenten Arrangements der Herren Sverd, Valle, Gravem und von Blomberg, sondern einmal mehr der grandiose, geradezu fesselnde Gesang von Garm, der mittlerweile unter dem aka Trickster G. Rex firmiert. So wird größtenteils in zwischen eher spärischen ("Kinetic", "Nightmare heaven" oder das abschließende 10-minütige "For the end yet again"), teils jazzigen, teils klassisch-sinfonisch angehauchten und vereinzelten heftigeren Passagen (wie etwa in "Collapse generation", "Radical cut" mit Ihsahn als Gastsänger) gekonnt variiert, daß es jedem Anhänger anspruchsvoller und vor allem fern abseits jeglicher Trends agierender Musik die Freudentränen in die Augen treibt. Gewisse Vergleich lassen sich, vor allem bei den eher ruhigeren und atmosphärischen Passagen, auch zu WINDS ziehen, bei denen unter anderem auch Schlagzeugwunder Hellhammer und Ex-Gitarrist Carl August Tidemann aktiv sind.
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ARCTURUS ist es mit diesem Werk - das seinesgleichen sucht - wieder einmal gelungen, ihre Ausnahmestellung innerhalb der Black Metal-Szene, aus welcher diese Band entsprungen ist, auf ein Neues unter Beweis zu stellen. - E. M. P.
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