CD-Review: ARENA - "Contagion"
SPV/release.at
ARENA gehen zur Sache. Schon recht kraftvoll wird das Album "Contagion" mit dem Song "Witch hunt" eröffnet. Und die Band hält diese härtere Gangart dann auch durch. Somit ist "Contagion" etwas deftiger als die Vorgänger-Alben. Das, kombiniert mit vielleicht etwas straighteren Kompositionen, machen die CD zu einer Scheibe, die nicht nur Progger sich gerne anhören werden. Das soll nun nicht bedeuten, daß ARENA in den Mainstream abgleiten, im Gegenteil, sie haben mit "Contagion" einfach ein gutes Album aufgenommen und sich von ihrem Spektrum her weiterentwickelt. Das bewirkt, daß es auch gleich beim ersten Anhören ins Ohr geht, was man von vielen CDs dieses Genres eben nicht unbedingt gewohnt ist. Daß auch der Prog-Fan nicht zu kurz kommt, wird viel Abwechslung geboten. Härtere Parts werden von melodischen abgelöst, die vor allem vom Gesang von Rob Sowden getragen werden. Die Gitarren- und Keyboard-Arbeit ist aber auch keinenfalls zu verachten, welche sowohl bei den langsamen als auch den heavy Parts zum tragen kommen. Es bleibt mir also nicht mehr viel zu sagen, als daß ARENA mit "Contagion" ein überaus gelungenes Album herausgebracht haben und es bleibt zu hoffen, daß es auch die dementsprechende Anerkennung bekommt.
Ein gelungenes Werk. - A. D.