ASMODEUS - "Phalanx inferna"
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Hier ist es nun endlich, das lang erwartete Debütalbum der steirischen Black Metaller. Waren schon die vorangegangenen Demos atemberaubend und konnten mit ihrem gleichsam brutalen wie auch erhaben wirkenden Highspeed-Hymnen, wie beispielsweise "Embers of aeon" überzeugen, so wird auf "Phalanx inferna" dieser Weg konsequent fortesetzt und in gewisser Weise auch ein weiterer Schritt nach vorne gemacht, Parallelen zu DARK FUNERAL sind noch immer auszumachen, nur präsentieren sich ASMODEUS mittlerweile als ebenbürtige Gesinnungskollegen. Der titelgebende Opener macht schon von Beginn an keine Gefangenen und die infernale Rasserei findet mit Songs wie "Summon the horde", "Forlorn in distress" oder "The coming of the storm" eine konsequente Fortsetzung. Trotz aller Raserei schaffen es ASMODEUS, gekonnt den sozusagen goldenen Mittelweg zu finden und das größtenteils in Blast-Regionen angesiedelte Material zu jedem Zeitpunkt in einer beeindruckenden atmosphärischen Dichte zu präsentieren. Nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ kann "Phalanx inferna" durchwegs, mit einer Spielzeit von einer dreiviertel Stunde, auf gleichbleibend hohem Niveau überzeugen. Die Produktion mutet zwar anfänglich ein wenig eigenartig an, paßt aber nach einer gewissen Einhörphase perfekt zu dargebotenen Musik.
Schon die Frühwerke ließen es anklingen, ASMODEUS besitzt internationale Klasse und gehören in dieser Stilrichtung mit Sicherheit zu den Besten, was "Phalanx Inferna" auch dementsprechend untermauert. - E. M. P.