ASTRAL DOORS - "Of the son and the father"
Locomotive/NSM
Na, da war der gute alte Ronnie James DIO ja ziemlich fix mit seiner neuen CD! Nicht einmal zwei Jahre nach "Killing the dragon" präsentiert uns der Sangeskünstler sein mittlerweile zehntes Soloalbum. "Of the son and the father" klingt deutlicher als jemals zuvor nach den späten Siebzigern und frühen Achtzigern, als DIO zuerst mit RAINBOW und dann BLACK SABBATH die Metal-Welt begeisterte. Songtitel wie "Slay the dragon" oder "Rainbow in your mind" kommen jedenfalls nicht von ungefähr. (; Aber auch die Uptempo-Tracks "Cloudbreaker" und "Burn down the wheel" (Vorsicht, Suchtgefahr!) hätten auf "Long live rock`n´roll" einen würdigen Platz eingenommen. Wenn es jedoch wie bei "The trojan horse" langsamer und schleppender wird, kommen einem fast automatisch Tony Iommi & Co. in den Sinn. Einen Originalitätspreis werden die Schweden ASTRAL DOORS (oops, hab ich vorher etwa DIO gesagt? ;) mit "Of the son and the father" also nicht wirklich gewinnen. Dem gegenüber stehen allerdings ein extrem hoher Gute-Laune-Faktor, eine knallige Produktion aus dem Hause Peter Tägtgren und eine tolle musikalische Leistung sämtlicher Bandmitglieder. Allen voran natürlich Frontmann Patrick Johansson, der seinem großen Vorbild Ronnie James Dio im positiven Sinne sehr nahekommt.
ASTRAL DOORS sind würdige Söhne von Papa Dio - P. Z.