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"There is 'No escape' - antesten!" So lautete mein Fazit beim 1999
erschienenen AT VANCE-Debütalbum. Vier Jahre und ebensoviele Alben
später muß ich anerkennen, daß die norddeutsche Band den in ihrem
Namen versteckten Fortschritt tatsächlich wahr gemacht haben. "The
evil in you" bietet all das, was der geneigte Fan von
neoklassisch-melodischen Metal-Klängen schätzt: Virtuoses
Gitarrenspiel ohne allzu viele Fiedel-Trips (Olaf Lenk, Roland König),
eine mehr als solide Rhythmus-Sektion (Sascha Feldmann, b. und Jürgen
Lucas, d.) und trotz aller Verspieltheit der nötige Schuß Härte
und Geschwindigkeit. Wem jetzt (trotz der Passage "ohne allzu viele
Fiedel-Trips") der Name Yngwie J. Malmsteen in den Sinn gekommen ist,
der liegt gar nicht einmal so falsch. Zumal AT VANCE mit Mats Leven einen
der zahlreichen Ex-Sänger des Ego-Gottes an Land ziehen konnten. Seine
Stimme hebt das immer schon hohe Niveau der Kompositionen von Mastermind
Olaf Lenk zusätzlich noch um einen Deut an und macht "The evil in
you" in allen Geschwindigkeitsbereichen zum Hörgenuß: Von der
symptomatisch betitelten Speed-Granate "Stronger than you think"
(die erfreulicherweise noch drei Schwestern hat!) bis zur erfreulich
unkitschigen Ballade "Shining star"! Wem etwa das letzte Axel Rudi Pell-Album zu lasch war, sollte AT VANCE ein Ohr leihen.
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AT VANCE = Advance = Stetiger Fortschritt zur Spitzenklasse! - P. Z.
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