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Nach dem 98er-Debüt "The tale of black" meldet sich diese Band aus dem nordschwedischen Luleå doch etwas überraschend mit ihrem Zweitwerk "Crossworld" zurück. AUBERON spielen schwedischen Death Metal in der Schnittmenge von DARK TRANQUILITY zu "The Gallery"-Zeiten, ABLAZE MY SORROW, GARDENIAN und ARMAGEDDON, wobei sich durch drei der vier genannten Bands auch der leicht progressive Touch erklären läßt und auch Dan Swanö sicher nicht ungehört geblieben ist. Ein Introklassiker wurde mit Karl Orffs "Carmina burana" übrigens im Stück "Vanities fall" gänzlich in Metal-Gewand gesetzt, und dieses steht diesem symphonischen Meisterwerk ausgezeichnet. Aber auch die anderen Songs wissen zu begeistern, wie etwa das extrem starke "The beast within" mit abwechselnd kreischigem und cleanen Vocals, das ziemlich straighte "Hellborn" oder das epische "Gaia" (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen TIAMAT-Song). Aufgenommen wurde das Zweitwerk übrigens im Ballerina Audio, das einigen sicher von Bands wie IN BATTLE, NAGLFAR oder VINTERSORG bekannt sein dürfte und stellt meiner Meinung nach die bisher beste Produktion dieses Studios dar. Insgesamt auf jeden Fall ein ziemlich starkes Album, das allerdings trotz einer gewissen eigenen Note nicht gerade mit Innovations-Preisen überhäuft werden wird.
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E. M. P.
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