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Mit ihrem 99er-Album "Satanica" wandten sich die Polen vom Black Metal der Anfangstage ab und agieren seither eher im Death Metal angesiedelt, wobei auch schon beim Vorgängerwerk zu "Satanica", "Pandemonic incantaions", ein gewisser Death-Einschlag wahrzunehmen war. Nun, zwei Alben später sind BEHEMOTH an dem Punkt angelangt, ab dem sie endgültig zur absoluten Elite des Death Metals zu zählen sind. War schon das Vorgängerwerk "Thelema.6" ein echter Knaller, so ist es der Band um Nergal mit "Zos kia cultus" gelungen, dem 2000er-Output noch mal eins draufzulegen. Dieses Album ist die Perfektion einer mittlerweile auch schon mehr als zehn Jahre andauernden Bandhistorie, hier paßt einfach alles und vor allem kann man BEHEMOTH eines attestieren: Sie haben über die Jahre einen eigenen, unverkennbaren Stil kreiert. Ab und zu kommen mir dabei zwar MORBID ANGEL und bei einigen wenigen Passagen von Seiten der Melodieführung auch NILE in den Sinn, allerdings sind das nur wage Anhaltspunkte, denn BEHEMOTH klingen eben wie nur BEHEMOTH klingen und werden sich mit "Zos kia cultus" sicher als eine der führenden Death Metal-Bands Europas etablieren. Unglaublich ist auch wieder einmal die Performance von Schlagzeuger Inferno, der am neuen Album noch eine Spur schneller und technisch variabler als auf dem bisherigen Bandhöhepunkt "Thelema.6" zu Werke geht. Jetzt irgendwelche einzelnen Songs herauszuheben, ist im Grunde genommen nicht möglich, da über die gesamte Spielzeit von rund vierundvierzig Minuten das Niveau schwindelerregend hoch gehalten wird. Da auch von Seiten der Produktion alles paßt, immerhin wurde erneut im Hendrix Studio aufgenommen, bleibt auch diesbezüglich kein Wunsch offen. Hier haben wir es mit einem Album zu tun, das schon bald als Klassiker gehandelt werden dürfte.
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Für mich unterstreichen BEHEMOTH mit "Zos kia cultus" einmal mehr, daß sie, trotz Bands wie VADER, DECAPITATED, SCEPTIC, HATE, DAMNATION, YATTERING und DEVILYN, die beste im Death Metal-Sektor aus Polen ist. - E. M. P.
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