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Nun ist es endlich soweit, das lange angekündigte Live-Album der Salzburger Kult-Truppe hat den Weg in die einschlägigen Plattenläden geschafft. Aber BELPHEGOR wären nicht BELPHEGOR, wenn sie das Ganze, wie schon bei der Wiederveröffentlichung von "The last supper", nicht mit neuen, beziehungsweise recht raren Tracks aufgewertet hätten. Die zwei neuen Studiostücke wären "Swarm of rats", das ganz klar die Linie von beispielsweise "Diabolical possession" fortsetzt, sowie eine Neueinspielung von "Der Untergang der Gekreuzigten", das in der 2001er-Version schlicht "Der Untergang Pt. II" heißt und sowohl sound-, als auch geschwindigkeitsmäßig ganz gehörig aufgewertet wurde. Die zwei schon längst nicht mehr erhältlichen Stücke stammen vom ersten ("Hellbound") und vom zweiten ("Graves of sorrow") Demo und zeigen die Band noch gänzlich im Death Metal angesiedelt und lassen eine gewisse Nähe zu Bands wie beispielsweise INCANTATION erkennen. Die Livesongs stammen von insgesamt fünf verschiedenen Konzerten und so differiert der Sound zwischen den acht Tracks auch ganz gehörig, wobei hier wohl die beiden Extreme mit "Diabolical Possession" (glasklarer Sound) und "Blackest extasy" (sehr undergroundig) ausgelotet werden. Die übrigen Stücke wären "March of the dead", "Purity through fire", "Necrodeamon terrorsathan", "The last supper", "No resurrection" und "Requiem of hell". Und als besonderen Bonus gibts zum Abschluß noch zwei Videos, das erste ist eine extrem kultige Version von "Purity through fire" vom "Hell-On-Earth"-Festival mit typischer Heli-Ansage und als zweites ein Videoclip von "Vomit upon the cross".
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Fans der Salzburger können blind zuschlagen, allen die sich bisher mit BELPHEGOR nicht befaßt haben, bietet "Infernal live orgasm" eine Retrospektive der meiner Ansicht nach besten heimischen Death Metal-Band, wobei ich mir doch mehr als nur zwei Tracks vom großartigen letzten, mit "Necrodaemon Terrorsathan" betitelten Album, in Live-Versionen gewünscht hätte. - E. M. P.
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