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Obwohl BLACKEND aus Süddeutschland kommen, haben sie sich einem Sound verschrieben, der aus einer gänzlich anderen Erdregion stammt: Dem guten alten Bay Area-Thrash nämlich. Die großen Vorbilder für ihr drittes Album "The last thing undone" sind mit ANTHRAX (zu Belladonna-Zeiten), DEATH ANGEL und natürlich METALLICA nämlich nur allzu leicht herauszuhören. Wobei bei letzteren das "...and justice for all"-Werk nicht nur beim Bandnamen, sondern auch in kompositorischer Hinsicht den größten Einfluß auszuüben scheint. Dies bedeutet allerdings gleichzeitig, daß der Großteil des Songmaterials im Midtempo-Bereich angesiedelt ist, was zumindest mich als Geschwindigkeitsfanatiker nicht wirklich begeistern kann. Dazu kommt, daß BLACKEND beim Instrumental "Long now" die ohnehin schon enge Anlehnung an ihre Idole in eine stürmische Umarmung verwandeln und schamlos beim "Master of puppets"-Meisterwerk "Orion" fladern. Muß das wirklich sein? Dabei hätten BLACKEND doch nur die gelungene Wiederauferstehungs-CD von PARADOX hören müssen, um zu begreifen, wie man Einflüsse aus Frisco stilvoll zitiert und trotzdem mächtig eigenständig klingt. So aber ist "The last thing undone" eine Scheibe geworden, die man gerade einmal als durchschnittlich bezeichnen kann. Und was mit solchen Machwerken in der heutigen Veröffentlichungsflut geschieht, dürfte hinreichend bekannt sein... Blubb-blubb-blubb... ;-)
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Vielleicht tatsächlich das "last thing" von BLACKEND - wegen vorprogrammierter Erfolglosigkeit??? - P. Z.
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