Wer die Vorbilder von BLACK MAJESTY sind, hört man auf einen Kilometer
Entfernung auch noch: Zweifelsohne die italienischen Vorzeige-Metaller
LABYRINTH. Diese haben allerdings auf ihrem unlängst erschienenen aktuellen
Album peinlichst genau auf Kitschvermeidung geachtet. Ein Kompliment, das
ich BLACK MAJESTY leider nicht machen kann! Freilich haben einige Songs
durchaus ihre Momente, allen voran das überlange "Beyond reality" und der
Titeltrack. Alles in allem wirkt aber die gesamte, handwerklich zweifelsohne
gute Scheibe wie ein einziges Wiederkäuen tausendmal gehörter
Italo-Metallereien: Hier ein Speed-Part, da eine neoklassische
Keyboard-Spielerei, zur "Abwechslung" einmal ein progressiverer Teil und
über allem jede Menge Schwulst und Pathos. Wie lange müssen wir armen Rezensenten uns denn noch mit derartigen Scheiben herumschlagen?
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Der Zahn der Zeit wird über BLACK MAJESTY Gras wachsen lassen. - P. Z.
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