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Was wäre wenn... Ich nicht immer nur das nachspiele, was mir Gary Hughes
bei TEN vorgibt, sondern endlich einmal eine eigene Platte komponiere? Vinny
Burns (g.) sprachs, schnappte sich seinen alten Kumpel Sam Blue (v.) und
hat sich unter dem sinnigen Namen BURNS BLUE ausgiebig ausgetobt. "What
if..." bietet bodenständigen, erdigen Hardrock/AOR fernab des
stets tendenziell überproduzierten TEN-Sounds. Stellenweise erinnern
BURNS BLUE dabei entfernt an ihre britischen Landsleute von THUNDER,
bewahren sich aber trotzdem genügend Eigenständigkeit. Ein gutes
Beispiel dafür ist "I don't wanna know" mit seiner
originellen Saxophon-Einlage. Schön, daß wieder einmal eine
traditionell orientierte Band dieses in den (Pop-)Achtzigern
omnipräsente Instrument ausgegraben hat! Stilistisch etwas aus der
Reihe tanzt hingegen "To one side": Diese Nummer orientiert sich
offenhörlich an den letzten doch sehr Fun Punk-beeinflußten Werken von
THE ALMIGHTY. Was aber nicht heißt, daß es sich dabei um eine
schlechte Nummer handelt. Wems nicht gefällt, dem bieten BURNS BLUE
etwa mit "Straight", "Deadly sin" oder "Hung out to
dry" genügend satt rockende Alternativen an. Und auch die
Schmuse-Fraktion wird mit "Lover's game" oder "Tomorrow never
comes" bestens bedient.
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Laßt die blaue Flamme nicht ausgehen! - P. Z.
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