 |
|
Die niederösterreichische Band BERSERK hat sich dem melodiösen
Death Metal verschrieben, der vor allem von der intensiven
Stimme von Sänger Robert und den wirklich saugeilen Riffs von
Gitarristen Ewald lebt. Schon beim ersten Song "Hateful
conquest" hat die junge Band ein Riff verpackt, das für
Gänsehaut sorgt und dieser rote Faden zieht sich durch das
ganze Album hindurch. Hin und wieder drücken die Jungs auch
ganz kräftig aufs Gaspedal, aber am intensivsten sind die
Stücke, wenn sich BERSERK dem Midtempo-Bereich widmen, denn
dabei kommen die Gitarrenarbeit und die treibende Rhythmussektion
am besten zur Geltung. Die sechs Stücke des vorliegenden
Demos sind songtechnisch sehr ausgereift und halten von Anfang
bis zum Ende ihr hohes Niveau. Die Aufmachung des Demos ist
ebenfalls überraschend gut gelungen und verstärkt den positiven
Gesamteindruck von der Band. Einziger kleiner Kritikpunkt ist
die Produktion, die zwar für ein Demo gut gelungen ist, aber
durch den dumpfen Sound den Songs ein wenig an Energie nimmt.
Aber abgesehen davon kann ich "The absence of light" nur jedem
Death Metal-Fan wärmstens empfehlen, die Investition lohnt sich
allemal!
|
 |
Der Underground lebt und BERSERK sind ein weiterer Beweis für die mittlerweile wirklich gute österreichische Szene. - A. P.
|
|