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Das darf doch nicht wahr sein: Ausgerechnet ich, der verbohrteste Altmetaller des gesamten Res-Teams, soll plötzlich zum Alternative-Rocker mutiert sein? Nein, keine Sorge, ganz so schlimm ist es nicht. Zumal CENTAO aus dem beschaulichen Eggendorf im Traunkreis (OÖ) mit ihrer Debüt-EP eine wirkliche Alternative sind zu all der gehypten "Modern Rock"-Gülle, mit der die MTVIVA-Mafia tagtäglich die Gehirne ihrer Seherschaft wäscht. Affige Hüpf-Hüpf-Parts und nerviges Gitarrengefiepe sucht man auf "Rising" ebenso vergeblich wie grungig-weinerlichen "Ich schieß mich tot"-Pseudorock. Statt dessen gibts sieben zeitlos schöne Rock-Nummern, die durch die sehr emotionellen Vocals von Matthias "Matse" Dietinger an Legenden wie die frühen LIFE OF AGONY (R.I.P.) und FAITH NO MORE (ebenfalls R.I.P.) erinnern. Zudem läßt Gitarren-Cousin Stephan Dietinger seine Axt oft sehr metallisch in allerbester SCHWEISSER-Manier (schon wieder R.I.P.) krachen. Und das sorgt neben der erstaunlich fetten Eigenproduktion für hohe Bangerkompatibilität! Was man vom nervigen Drum`n´Bass-Intro zu "Fear the edge" hingegen nur bedingt behaupten kann - aber wer macht schon beim ersten Mal alles richtig?
Kontakt: www.centao.com
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Rockfans aus allen Lagern, kauft Euch diese Scheibe! - P. Z.
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