 |
|
Nach dem katastrophalen "Graceless cruel noise", das zu einem meiner Lieblingsverrisse avancierte (auch zu einem meiner! - J. S.), präsentieren die drei jungen Kärntner mit "Fucked up but alive" ihren ersten ordentlichen Release. Nach der Lärmattacke des Debütwerks hätte ich eigentlich ein derart unterhaltsames Old School-Death Metal-Werk beim besten Willen nicht erwartet. Stilistisch lassen sich dabei vor allem Vergleiche zu heimischen Altheroen wie PUNGENT STENCH oder DISASTROUS MURMUR ziehen. Aber auch ein Schuß ältere MALEVOLENT CREATION läßt sich als unüberhörbarer Einfluß nicht verleugnen. Produktionstechnisch ist "Fucked up but alive" zwar ein wenig räudig, allerdings geht das bei Old School-Stoff durchaus in Ordnung, da man soweit alles heraushören kann und für ein Demo geht der Sound auf jeden Fall klar, insofern wurde "Fucked up but alive" adäquat umgesetzt. In dreizehneinhalb Minuten Spielzeit quetschten DECOMPOSED CRANIUM insgesamt acht Tracks, unter denen sich neben sieben Eigenkompositionen, inklusive einer kurzen Grindnummer namens "Grinding ones", auch ein Cover von IMPALED NAZARENEs "I am the killer of trolls" befindet.
Andreas Schober
Klsterkogelstraße 269
9433 St. Andrä
http://crash.to/cranium
decomposed@gmx.net
|
 |
Die Überraschung im heimischen Underground. - E. M. P.
|
|