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Um die Wiener DOPED NOMAD wurde es, nachdem sie 1997 im Vorprogramm von ANATHEMA und NAPALM DEATH zu bewundern waren, sehr ruhig, und erst letztes Jahr erfuhr ich aufgrund ihrer Teilnahme beim Hell On Earth Festival, daß die Band überhaupt noch existiert. Waren sie meiner Erinnerung nach im Jahre 1997 im melodischen Death Metal eher schwedischer Prägung, der mit female vocals aufgewertet wurde, verankert, haben sie mittlerweile die Death Metal-Einflüsse, mal abgesehen vom teilweise grunzigen Gesang, so gut wie ganz hinter sich gelassen. Der im Presseinfo angeführte Vergleich mit LACUNA COIL paßt insofern ganz gut, da sich die Musik auch in ähnlichen Gefilden bewegt und sehr gefällig gestaltet wurde, wobei der männliche Gesangspart bei den Wienern doch um einiges heftiger rüberkommt. Nun, meinen Geschmack treffen sie damit zwar nicht hundertprozentig, aber immerhin bewegen sich DOPED NOMAD in relativ trendfreien Regionen, und auch bezüglich Produktion und Arrangements gibts nichts auszusetzen.
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Für Fans von LACUNA COIL oder THE GATHERING zu "Mandylion"-Zeiten auf jeden Fall eine lohnenswerte Sache. - E. M. P.
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