HUMAN PESTICIDE - "Hateful visions"
Demo
Nach dem gar nicht schlechten ersten Demo "Endless hunting", das vor einem guten Jahr erschien, präsentierten die Oststeirer HUMAN PESTICIDE mit "Hateful visions" ihr zweites Machwerk, bei dem vor allem in spieltechnischer Hinsicht ein gehöriger Schritt nach vorne vollzogen wurde. Musikalisch lassen sich die Südostösterreicher nach wie vor im brutaleren Death Metal amerikanischer Prägung ansiedeln, wobei hier die Hauptinspirationsquelle die Erstwerke von CANNIBAL CORPSE sein dürften. Weiters finden sich auch immer wieder Passagen, die von OBITUARY, SFU oder dem Erstwerk von BROKEN HOPE stammen könnten, wobei ich hier aber doch anmerken möchte, daß sich HUMAN PESTICIDE insgesamt gesehen zwar vielleicht nicht gerade originell, dafür aber sehr effizient und durchschlagskräftig daherkommen. Ein Großteil des Materials bewegt sich eher im gehobenen Geschwindigkeitsbereich, ohne allerdings je in derartigen Lärmattacken (im positiven Sinne, wohlgemerkt) wie beispielsweise DISGORGE, BRODEQUIN oder Konsorten auszuarten. Gelegentlich kommen Songfragmente sozusagen wie VADER light daher, also kann man bei "Hateful visions" getrost von einem insgesamt gesehen recht anständigen Old School-Werk sprechen. Neben dem musikalischen Schritt nach vorne gibts übrigens auch soundtechnisch eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Erstwerk zu vermelden. Überhaupt bieten HUMAN PESTICIDE mit "Hateful visions" ein recht kurzweiliges und unterhaltsames Demo.
"Hateful visions" kann ich jedem, der auf guten Underground-Old School-Death Metal steht, fast vorbehaltslos empfehlen. - E. M. P.