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Die recht jungen Niederösterreicher LACK OF PURITY legen mit "...can’t turn back time" ihren ersten Release vor. Die im Sommer 2000 gegründete Combo sieht sich selbst gern irgendwo in der Schnittmenge von SEPULTURA, IRON MAIDEN, ICED EARTH, SLAYER und PANTERA angesiedelt, und irgendwie liegen die fünf Mostviertler damit gar nicht mal so daneben. Klar, vom musikalischen Niveau der Vorbilder ist man noch ganz gehörig weit entfernt, aber trotzdem vermag man mit einem im Underground nicht ganz so gängigen Stilmix, der mich hin und wieder in seiner Ausführung an SHADOWS FALL erinnert, über weite Strecken zu überzeugen. Das Material groovt über einen Großteil der sechsundzwanzig Minuten recht anständig aus den Boxen und auch die Hooklines sind im Großen und Ganzen recht eingängig angelegt, wobei mir ehrlich gesagt bei "...can’t turn back time" doch noch das gewisse Etwas fehlt, ist aber bei einem Erstwerk auch nicht weiter schlimm. Die Produktion ist leider von Seiten der Gitarren ein wenig dünn ausgefallen, wobei dies allerdings andererseits der Transparenz zu Gute kommt, aber es fehlt eben der nötige Druck, um es ordentlich krachen zu lassen. Auf der Bandhomepage www.lackofpurity.at.tt gibts übrigens für alle Interessierten Soundfiles, um sich einen ersten Höreindruck über das 2002er-Demo bilden zu können.
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E. M. P.
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