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Res.: Hallo Jungs. Dritter Gig bereits in Österreich. Wie läuft die aktuelle Tour?
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A. L.: Bisher sehr gut. Es ist unsere erste Headliner-Tour, also war es für uns schwierig vorauszusehen, wie es laufen wird. Aber bisher waren bei allen Shows viele Fans. Auch mit den anderen Bands und der Crew lief alles bestens. Es gibt wirklich nichts zu klagen.
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Res.: Ihr habt jetzt einen Major-Deal mit Universal Music ergattern können. Was hat sich für euch dadurch geändert?
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A. L.: Bis jetzt ist das schwer zu beurteilen, wir wissen noch nicht, wie viele Alben verkauft wurden. Das einzige, was wir bisher wissen ist, daß das Album in Japan gute Verkaufszahlen hatte.
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A. L.: Das wissen wir auch noch nicht, lassen wir uns überraschen (Gelächter). Das Gute ist, dass wir nun tun können, was wir wollen, keiner redet uns drein.
A. K.: Wir sind nicht reich, weißt du, aber wir haben eben die Freiheit zu tun, was uns gefällt.
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Res.: Was macht ihr neben der Musik? Habt ihr Hobbies wie Fahrräder (sic!) ähm sorry Motorräder, Autos?
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A. L.: Ich mag eher Autos.
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Res.: Was hast denn? Eh an gscheiden Ami-Schlitten?
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A. L.: Ja. Einen Pontiac Firebird.
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Res.: Warum spielt ihr jetzt alle (sogar der Bassist) auf einmal ESP-Gitarren und nicht mehr Jackson?
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A. L.: Man hat uns zwei Gitarren gestohlen - das ist eine längere Geschichte, die ich jetzt aber nicht erzählen will. Es war jedenfalls schwer, neue Custom Jackson-Modelle zu bekommen und so ergab sich dann der Endorsement-Deal mit ESP.
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Res.: Könnt ihr uns mehr über die neuen Gitarren erzählen (Anm. d. V.: Zufällig lag da gerade die neue Axt von Alexander daneben am Sofa)? Sind das EMG-Tonabnehmer? Mörderoutput, aber "EMG kills the tone", hört man öfters munkeln. Seit ihr zufrieden damit?
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A. L. & A. K.: Ja das sind EMG-Pickups, aber wir sind wirklich nicht sehr zufrieden damit. Früher spielten wir spezielle Jackson-Pickups, die waren besser und wir möchten wieder solche haben. Wir müssen das noch umtauschen.
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Res.: Und wie schauts aus mit Amps? Was verwendet ihr da?
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A. L.: Wir benutzen schon seit unseren Anfangstagen alte Lee Jackson-Preamps. Die Firma hat aber nichts mit der Jackson-Gitarrenfirma zu tun. Das ergibt einen sehr guten und rockigen Sound, eben vor allem mit den (oben erwähnten) Custom Jackson-Pickups. Gute Pickups sind überhaupt sehr wichtig.
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Res.: Ihr seid fast am Ende eurer Tour. Was macht ihr in der Zwischenzeit bis zu den Auftritten auf den Sommerfestivals?
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A. K.: Ja, wir haben noch zwei Shows und dann bereiten wir uns auf die Festivals vor. Wir werden sicherlich noch einige Rehersals machen, dann aber natürlich auch etwas Urlaub, aber wir haben nicht viel Zeit. Im Sommer ist dann auch unser erster Auftritt in Ungarn.
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Res.: Was machen CHILDREN OF BODOM, wenn sie nicht Musik machen? Genießt ihr auch mal die Ruhe oder braucht ihr permanent etwas zu tun?
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A. L.: Nach einer Tour ist man natürlich sehr erschöpft, da braucht man einige Tage Pause. Aber wenn ich etwas mache, hat das meistens irgendetwas mit Musik zu tun. Wenn ich nichts in Richtung Musik mache, schaue ich Filme an oder starre nur an die Decke (lacht). Mir wird aber meist nach drei Tagen langweilig und ich muß dann wieder irgendetwas tun.
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Res.: Was war der beste Ort, an dem ihr je gespielt habt?
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A. L.: Was meinst du, in Bezug auf das Publikum, die Location, die Show? Wir haben schon so oft gespielt auf so unterschiedlichen Konzerten und Festivals, das kann man so nicht sagen!
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Res.: Egal. War auch wirklich eine Scheiß-Frage (jaja, nur schön kuschen vor den "Superstars" ;-) - J. S.). Wie stehts in Bezug auf eure Popularität in der USA?
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A. L. & A. K.: Wir haben bisher erst auf zwei Festivals in den Staaten gespielt, wobei das in Milwaukee wirklich Scheiße war. Wieviel Platten wir dort verkauft haben - davon habe ich überhaupt keine Ahnung. Man muß zuerst da drüben eine Tour machen, dann kann man erst etwas verkaufen. Wir haben aber eben noch nicht viel dort gemacht.
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Res.: Was ist sind eure Lieblingsbands momentan?
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A. L. & A. K. (unisono): STRAYCATS (Gelächter). Nein, wirklich, kein Witz.
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Res.: Nein, die sind eh cool. Bei unserem letzten Interview hast du gesagt, daß Gitarristen wie Randy Rhodes, Jake E. Lee und Zakk Wylde dich sehr inspiriert und beeinflusst haben. Hast du neue Inspirationen mittlerweile?
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A. L.: Nein, absolut nicht.
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Res.: Apropos. Alexi, du spielst ja jetzt auch beim neuen ESP-Modell wieder die Randy Rhoads-Body Form. Möchtest du nicht einmal eine Les Paul für mehr Sustain probieren, daß du "artificial harmonics" a la Zakk Wylde noch verrückter rausjagen kannst? Das würde doch sicher geil klingen bei dir, wenn du auch auf so einer mal spielen würdest?
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A. L.: (kopfschüttelnd und etwas verwirrt) Und das kann man mit einer Randy Rhoads-Gitarre nicht machen? Es kommt nur darauf an, daß du weißt, wie man das macht, egal welche Gitarre man hat. Les Paul sind gute Gitarren, aber man braucht keine dazu, um das zu machen.
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Res. (Anm. d. V.: Um einer hitzigen Geschmacks-Diskussion mit dem Chef-Gitarrero auszuweichen und mangels Zeit wechseln wir schnell zur nächsten Frage): Wie lange bleibt ihr noch Wien? Habt ihr einen Day-Off?
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A. L.: Nein, um 01.00 geht es heute gleich mit dem Bus weiter.
A. K.: Es ist wie immer, wenn du auf Tour bist. Du wachst auf, machst Soundcheck, wartest, wartest und wartest, spielst die Show, packst zusammen, fährst ab und wachst wieder irgendwo anders auf. Da bleibt meistens keine Zeit für Sightseeing oder so was. Leider. Gerade in so einer schönen Stadt möchte man schon länger bleiben. Aber wir haben eh auch schon längere Zeit in Wien verbracht. Die schrecklichsten Day-Offs sind die in Ostdeutschland. Da weiß man dann echt nicht, was man tun oder anschauen soll.
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Res.: Wir sind leider schon wieder am Ende unserer Zeit angelangt. Gibt es noch irgend etwas, was ihr euren Fans sagen wollt?
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A. L.: Ich möchte auf jeden Fall allen unseren Fans danken, daß sie unsere Platten kaufen und zu unseren Shows kommen. Wir respektieren unsere Fans wirklich sehr und sind ihnen dankbar.
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Res.: Ok. Danke für das Interview. Wir wünschen euch eine gute Show heute.
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