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Nachdem ich zu meiner Verwunderung nicht von HYPOCRISY-Mastermind und Sprachrohr Peter Tägtgren, sondern von Bassist Mikael Hedlund angerufen wurde, mußte ich beim Interview kurzfristig ein wenig umdisponieren, wodurch das ganze dann doch ein wenig kürzer als erwartet wurde.
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E. M. P.: Aus aktuellem Grund ist meine erste Frage gleich einmal bezüglich des vor einer Woche ausgestiegenen Schlagzeugers und Gründungsmitglieds Lars Szöke. Was waren die genauen Gründe dafür, daß Lars die Band verlassen hat?
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M. H.: Es war nicht leicht für uns, aber bei Lars machte es sich schon bei den letzten Touren bemerkbar, dass er nicht mehr so ganz bei der Sache war. Es ist schon schwer, wenn man mehrere Monate am Stück unterwegs ist, und Lars kam damit irgendwie nicht mehr ganz zurecht. Deshalb haben wir zusammen im Sinne der Band entschieden, in Zukunft getrennte Wege zu gehen.
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E. M. P.: Und wie macht sich Horgh an seiner Stelle?
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M. H.: Mit ihm gibt es nicht einmal im entferntesten Probleme. Im Augenblick schauen wir nur vorwärts, es ist schließlich auch eine ganz neue Erfahrung. Horgh ist zu hundertzehn Prozent bei der Sache.
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E. M. P.: Was gibt es eigentlich über die Texte zu sagen, ich habe gelesen, daß sich auf "The arrival" Dan Swanö für einen nicht unerheblichen Teil verantwortlich zeichnet?
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M. H.: Dan trat an uns heran und meinte, daß er ganz gerne ein paar Texte für uns schreiben würde. Wir dachten uns nur, warum nicht, und als er mit den Lyrics daherkam, dachten wir uns nur mehr, Shit, die sind richtig gut. So ists halt dazu gekommen.
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E. M. P.: Meiner Meinung nach klingt das Material des neuen Albums wieder mehr nach "The final chapter" oder "Hypocrisy", wie erklärst du dir diese musikalische Rückbesinnung?
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M. H.: Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Es war eigentlich so wie immer, wir denken nicht viel darüber nach, wenn wir Songs schreiben. Es ergibt sich irgendwie wie von selber, wir entscheiden dann lediglich, das klingt gut, das nehmen wir, oder andernfalls eben nicht.
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E. M. P.: Wie groß war eigentlich der Input von Lars beim neuen Album, hat er dafür auch Songs geschrieben?
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M. H.: Lars hat dieses Mal nur bei zwei Songs mitgeschrieben. Nicht mehr so viel, wie auf den anderen Alben. Der Großteil stammt von Peter und mir, bei "The arrival" haben wir das Meiste gemeinsam geschrieben.
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E. M. P.: Wann gehts eigentlich mit dem Touren wieder los, soweit ich weiß in den USA?
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M. H.: Wir starten dort, ich glaube, am dreizehnten Februar.
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E. M. P.: Und was steht bei euch bis dahin noch an?
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M. H.: Zum einen stecken wir mitten in der Promotion fürs neue Album und zum anderen müssen wir auch unseren neuen Drummer Horgh noch einlernen und mit ihm proben. Dann gehts auf die US-Tour, danach stehen wieder proben an und dann sind wir mit dem No Mercy-Festivaltross auf Europa-Tour.
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E. M. P.: Wie schauen nach der No Mercy-Tour die weiteren Pläne aus?
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M. H.: Derzeit wissen wir noch nichts konkretes, wir müssen erst mal schauen, auf welchen Festivals wir in diesem Sommer spielen werden, wie die Angebote stehen. Derweil haben wir uns noch nicht entschieden, aber wir werden sehen. Ich schätze, daß wir bald einige Bestätigungen haben.
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E. M. P.: Worin besteht eigentlich dein Interesse neben HYPOCRISY oder Musik?
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M. H.: Im Augenblick bleibt mir nicht wirklich Zeit für andere Sachen. Im Sommer gehe ich recht gern fischen. Das wars eigentlich.
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E. M. P.: Weils mir gerade noch eingefallen ist, wie alt warst du eigentlich, als es mit HYPOCRISY so richtig losgegangen ist?
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M. H.: Damals war ich so siebzehn, als wir 1993 mit CANNIBAL CORPSE auf Tour gegangen sind.
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E. M. P.: Warst zu dem Zeitpunkt noch in der Schule?
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M. H.: Ja, eigentlich wäre ich schon noch dort gewesen. Aber ich hatte zum Glück nette Lehrer und konnte meine Abschlußprüfung etwas früher machen.
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E. M. P.: Danke für das Interview und wir sehen uns am dritten April!
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