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Die Schweden SOILS OF FATE gelten bereits seit ihrem Debütalbum "Sandstorm" als eines der heißesten Eisen im Brutal Death-Underground. Kürzlich erschien ihr Zweitwerk "Crime syndicate", das durchwegs hielt, was das Erstwerk versprach. Ich kontaktierte deshalb SOILS OF FATE-Frontmann Henke Crantz, der prompt Rede und Antwort stand.
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E. M. P.: Wann hast du eigentlich angefangen, Metal zu hören?
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H. C.: Ich glaube, ich war so um die dreizehn, als ich mich mit härteren Bands wie PANTERA zu beschäftigen begann. Ich höre mittlerweile auch einen ganzen Haufen moderner Musik, da mir die Metal-Szene ein wenig zu langweilig geworden ist. Ich denke, du verstehst, was ich meine.
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E. M. P.: Von PANTERA ist es aber doch ein ganz schöner Schritt in die musikalischen Gefilde, in denen ihr euch befindet; wann kamst du zum ersten Mal in Kontakt mit brutalem Death Metal?
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H. C.: Das war so etwa 1991 mit MORBID ANGEL, CARCASS und BOYZONE, haha!
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E. M. P.: Welche Bands würdest du als deine Haupteinflüsse nennen?
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H. C.: Zum einen die New Yorker Szene und zum anderen INTERNAL BLEEDING und die ganzen anderen Texas-Bands. CYPRESS HILL find ich ebenfalls sehr gut.
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E. M. P.: Wie lange spielst du mittlerweile Bass?
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H. C.: Ich mache jetzt seit ungefähr zehn Jahren Death Metal. (Gut auf die Frage eingegangen - J. S.)
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E. M. P.: Beherrschst du neben dem Bass noch andere Instrumente?
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H. C.: Ich wünschte, ich könnte darauf mit ja antworten. Ich mache halt auch einen Haufen Vocals, und sehe sie irgendwie als zweites Instrument an. Ich liebe es weiters, Schlagzeug und Gitarre zu spielen, aber der Bass ist ganz einfach mein Hauptinstrument, und singen sowieso, verdammt, ich liebe es.
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E. M. P.: Da du das Singen bereits angesprochen hast, was für Gesangstechniken verwendest du eigentlich, ebenfalls Inwardstechniken und wie bringst du eine derartig tiefe Tonlage zustande?
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H. C.: Die Tiefe kommt schätzungsweise vom Üben. Ich verwende im Prinzip die klassischen Death Metal-Gesangstechniken. Aber ich bin im Grunde genommen nicht der richtige Ansprechpartner für diese Belange. Ruben is the man. (Ruben Rosas, Sänger von DEVOURMENT, Anm. d. Verf.)
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E. M. P.: Seit wievielen Jahren existieren SOILS OF FATE mittlerweile?
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H. C.: Wir haben so Anfang ’95 angefangen, genau genommen haben Mange und ich die Band gegründet. Wir hatten das Ziel einmal etwas anderes zu machen, ganz einfach zu versuchen, die Musik die wir gerne hören würden, selbst zu kreieren. Wie die meisten anderen Death Metal-Bands auch, hatten wir eigentlich immer Line Up-Probleme und so dauerte es bis 1997, als unser erstes Demo realisiert wurde. Das zweite kam dann ’98 raus, und ab dem Zeitpunkt wußten wir genau, in was für eine Richtung wir uns bewegen wollten. Mit unserem Debütalbum "Sandstorm" schlugen wir dann ein komplett neues Kapitel in der Geschichte von SOILS OF FATE auf, denn im Grunde genommen legten wir die Band nach den Aufnahmen auf Eis und sie schien schon nicht mehr existent, da unser damaliger Schlagzeuger nach Australien übersiedelte. Wir haben es dann irgendwie hingekriegt, für unsere Europatour im Herbst 2001 einen Session-Drummer zu engagieren. So, das wars eigentlich mit der Geschichte, jetzt stehen wir mit einem neuen Album da, und uns wurde die Möglichkeit geboten, am Maryland Death Fest 2003 teilzunehmen, was echt einmalig war.
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E. M. P.: Warst du eigentlich, bevor du SOILS OF FATE gegründet hast, schon in irgendwelchen anderen Bands aktiv?
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H. C.: Ja, schon, allerdings waren das nur kleine miese lokale Bands, auf keinen Fall irgendetwas Ernsthaftes.
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E. M. P.: Wer ist für den Großteil der Musik verantwortlich?
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H. C.: Von Mange stammt ein Großteil der Musik, he’s the man. Wir setzen dann gemeinsam alles zusammen, und arrangieren die Songs so, wie man sie dann zu hören bekommt.
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E. M. P.: Was kannst du mir über das textliche Konzept hinter SOILS OF FATE erzählen, deine Lyrics gehen ja doch in eine komplett andere Richtung als die geläufigen Themen in der Brutal Death-Szene?
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H. C.: Ja, ich mache andere Texte und bin immer froh, wenn es den Leuten auffällt. Ich versuche nicht krampfhaft, über irgendeinen Satan-Bullshit oder über irgendwelche Gore-Sachen zu singen. Gangster und überhaupt die ganze Kriminalfälle sind die besten Einflüsse, die es für mich gibt. Die Musik spricht eigentlich schon für sich. Es ist alles wie ein Faustschlag ins Gesicht.
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E. M. P.: Was kannst du mir eigentlich über den Coversong von "Faces of the deceased" von VOMIT REMNANTS erzählen?
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H. C.: Keisuke ist im Grunde, seitdem wir angefangen haben, wie ein Bruder. Ich mag diesen Typen irrsinnig und VOMIT REMNANTS gehören zu meinen Alltime-Faves. Sie haben das Cover als Zeichen unserer Brüderschaft aufgenommen, und ihre Version ist meiner Meinung nach viel besser als unsere. Ich kann noch immer nicht fassen, wie genial ihre "Indefencible vehemence"-CD ist. They CRUSH!
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E. M. P.: Der neue Output "Crime syndicate" erinnert mich, im Gegensatz zum "Sandstorm"-Album deutlich mehr an DYING FETUS, liegt dies vielleicht darin begründet, daß auf dem neuen Werk Kevin Talley hinterm Kit sitzt?
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H. C.: Kevin hat seinen ganz eigenen Sound und nichts kann dies ändern. Wenn du ihn spielen hörst, egal in welcher Band, wirst du immer sofort merken, daß Kevin hinterm Schlagzeug sitzt. Die Songs auf "Crime syndicate" sind genau das, wonach SOILS OF FATE klingen sollen und Kevin hat es auf diesem Werk überhaupt erst möglich gemacht.
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E. M. P.: Wie habt ihr eigentlich den Kontakt zu ihm hergestellt?
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H. C.: Wir trafen ihn das erste Mal 1998, als er mit FETUS unterwegs war und blieben danach in regem Email-Kontakt. Jedenfalls fragten wir ihn bereits Ende Juni ’01, ob er unser nächstes Album einspielen würde, und er sagte geradewegs zu.
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E. M. P.: Ist er jetzt ein fixes Mitglied von SOILS OF FATE?
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H. C.: Nein, ist er leider nicht, ich wünschte, es wäre so. Er zieht einfach sein Ding durch und ich hoffe, er ist glücklich dabei.
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E. M. P.: Euer neues Album ist über Forensick Music, dem Label von Martin Belobrad von SANATORIUM, veröffentlicht worden. Wie kam der Vertrag mit ihm zustande, hat sich schon während eurer gemeinsamen Tour diesbezüglich einiges entschieden?
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H. C.: Martin offerierte uns einen Vertrag, zu dem wir ganz einfach nicht nein sagen konnten. Seit wir ihn das erste Mal getroffen hatten, wußten wir, dass er die bessere Wahl für den Release unseres nächsten Werks sein würde. Er ist ein Spitzentyp.
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E. M. P.: Ist derzeit eine Europa-Tour in Planung?
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H. C.: Ja, wir sind grade dabei, etwas für Oktober/November 2003 auf die Beine zu stellen und hoffen, euch verückten Motherfucker alle dort zu sehen.
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E. M. P.: Welche anderen Brutal Death-Bands kannst du mir, neben euch, SPAWN OF POSSESSION und vielleicht DERANGED, nennen?
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H. C.: IMMERSED IN BLOOD, STABWOUND, IMPERIOUS, HATEWORK, VISCERAL BLEEDING,...
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E. M. P.: Worin bist du neben der Musik noch interessiert?
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H. C.: Ich sollte eigentlich jetzt Schule sage, denn ich habe vor kurzem meinen Job hingeschmissen, um mit einem Studium anzufangen, also sollte ich mich in Zukunft wohl dafür interessieren. Ansonsten noch Pornos.
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E. M. P.: In welchem Gegenstand wirst du zu studieren beginnen?
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H. C.: Scheiße Mann, ich weiß es eigentlich noch nicht so ganz genau. Ich möchte dann auf jeden Fall etwas arbeiten, wo ich unter Leuten bin. Thank you very much for the intie, sorry for the fucked up answers, I’m so fucked up. All out there: GET IN TOUCH and pick up our new cd "Crime syndicate" feat. Kevin Talley on Drums and Ruben Rosas on backup vox. The CD will fuck you up!!!!! SMOKE. www.soilsoffate.com.
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