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DARK FUNERAL, TIDFALL & OCCULT
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Wien, Arena
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21.02.2002
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Vom im Vorfeld angekündigten Package sprangen zu meinem Bedauern neben den für mich nicht unbedingt essentiellen Norwegern RAGNAROK vor allem die Franzosen ANOREXIA NERVOSA, die mit ihrem letzten Album "New obscurantis order" ein wahres Meisterwerk ablieferten, von dieser Tour ab.
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So enterten die Niederländer OCCULT minus der zu SINISTER abgewanderten Sängerin Rachel als erste die Bühne. Sie boten eine handwerklich ganz gute, aber reichlich unspektakuläre Performance, sodaß mir das Ganze nach drei Songs etwas zu langweilig wurde und ich mich erst einmal zur Bar begab.
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Die Norweger TIDFALL, die hier ihr reichlich überbewertetes Album "Instinct gate" präsentierten, waren auch nicht in der Lage, irgendwie zu überzeugen. Auf sie traf ähnliches zu wie davor auf OCCULT: Handwerklich zwar ok, aber ansonsten eher Fehlanzeige, da das Material mit dem der abgesprungenen Franzosen nicht einmal ansatzweise mithalten kann. Die Publikumsreaktionen fielen auch dem entsprechend aus, und so war, abgesehen von ein paar mit einer Hand nachzuzählenden unentwegten Headbangern, der Rest der Crowd ziemlich gelangweilt, sodaß ich mir auch diesen Set nicht bis zum Ende antat.
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DARK FUNERAL waren dann logischerweise ein ganz anderes Kaliber, wobei mir in diesem Falle wieder einmal auffiel, daß es bei den Schweden, die ich an diesem Abend zum elften Mal sah, einen Riesenunterschied ausmacht, ob sie bei einer Festivaltour wie No Mercy oder Antichristmas oder bei einer eigenen Headlinertour unterwegs sind. Die durch Mikael Hedlund von HYPOCRISY am Baß verstärkten Schweden begannen ihre rund 50-minütige (meiner Meinung nach reichlich mager für einen Headliner - J. S.) Performance mit dem Opener des letzten Albums "The arrival of Satan’s empire", um dann in weiterer Folge der, nach den beiden eher schwachen Vorbands, hungrigen Meute solche Knaller wie "The dawn no more rises", "Ravenna strigoi mortii", "Bloodfrozen", "Hail murder", "An apprentice of Satan" oder "Vobiscum Satanas" entgegenzuschleudern. Mit "My dark desires" wurde diese, bei recht passablen Sound vorgetragene Show, stilvoll beendet. Jedenfalls um noch einmal auf den Unterschied zwischen Festival und Headlinertour bei den Schweden zurückzukommen, eben beim No Mercy oder Antichristmas boten DARK FUNERAL meiner Ansicht nach in letzter Zeit eher recht schwache Leistungen, aber an diesem Abend versprühten sie diese unnachahmliche Atmosphäre, mit der ich sie das letzte Mal bei ihrer Headlinertour im März 98 erlebte und deshalb lohnte sich der Besuch des Konzertes allemal.
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