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J.B.O. & THE HORNY DREAMTEAM
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Innsbruck, Hafen
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29.03.2001
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Die notgeile Traummannschaft aus Tirol eröffnete den Abend. Mit ihrem rockingen Crossover ernteten sie etwas mehr als nur Pflichtapplaus, aber für einen Generehasser wie mich waren sie eigentlich kein besonderer Grund, sich länger aufzuhalten.
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Etwas enttäuschend war dann die Zuschauerzahl von J.B.O. Konnten sie noch vor 2 Jahren ca. 600 Leute in den Hafen locken, waren es diesmal weniger als 400. Die Erlanger ließen sich deswegen nicht niederschlagen und legten nach einem für meinen Geschmack zu langen Intro los. "Sex, Sex, Sex" hieß der Opener, dem bald weitere Hits der Blödeltruppe folgten. Dazwischen gab es immer wieder die lustigen Ansagen, die älteren waren den Fans aber bereits bestens bekannt. Auch ältere Gags, z.B. die Riesenerektion bei "Walk with an erection", wurden aus der Mottenkiste geholt und amüsierten das Publikum, aber wer die Gruppe schon einmal gesehen hatte, wurde davon nicht mehr überrascht. Das war die Aufgabe der neuen Songs. Der Pfarrer (inkl. verdrehtes Kreuz) bei "Ich möcht so gerne Metal hörn" oder Ricky Vito von "Eins Zwei Drei" verursachten permanente Schäden in der Lachmuskulatur. Leider fehlten aber Vito Pavarotti und die Schlümpfe, denn J.B.O. haben sich auf die kommerzielleren ihrer neuen Songs konzentriert. Schade. Zudem mißte ich auch den "kleinen Vampir", denn ich hätte gern gesehen, ob sie vor allem die höllisch schnellen Schlagzeugparts live spielen können. Daß sie ihn nicht gebracht haben, läßt nur eine Vermutung zu. Dafür wurden die Zuschauer mit dem ewig kultigen BACKSTREET BOYS-Auftritts bei "Wir ham ne Party" entschädigt. Und anscheinend hatten die Herren von J.B.O. danach echt noch Lust auf Party, denn man konnte anschließend noch lange mit ihnen im "Keeper of Excalibur" ein paar Bierchen trinken. Das finde ich ausgesprochen nett!
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