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MACHINE HEAD & CAY-OS
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Wien, Planet Music
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07.11.2001
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MACHINE HEAD betraten quasi als Titelverteidiger die Bretter des Planet Music, denn die 4 aus der Bay Area haben ja aus meiner Sicht den besten Gig des Jahres 2000 abgeliefert (auf der "The burning red"-Tour) - ob sie erfolgreich waren, lest ihr weiter unten.
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Toursupport gab es wie im letzten Jahr keinen - zumindest nicht in Österreich -, als erste Band traten die einheimischen CAY-OS auf, die ich aber leider aufgrund der verspäteten MH-Pressekonferenz bis auf den letzen Song versäumt habe...
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Aber die gut 700 Anwesenden warteten sowieso nur auf die Maschinenköpfe. Und die legten mit "Bulldozer", dem Opener des neuen Albums "Supercharger", gleich brachialst los. Der Sound war wie im Vorjahr vom Feinsten; man hatte wieder den Eindruck, eine laut gespielte CD zu hören. Die Songauswahl gefiel mir etwas besser als die von der letzten Tour, denn mit dem überraschenden "" befand sich ein Song des legendären Debuts mehr darin und von dem meiner Meinung nach schwächsten MH-Album, "The more things change...", wurde nur das umjubelte "Ten ton hammer" dargeboten. Auch "The burning red" mußte Abstriche hinnehmen: "The blood, the sweat, the tears" (mit "Smells like a teen´s spirit"-Zitat im Mittelteil) und natürlich der Hit "From this day". Der Schwerpunkt lag also am neuen Album, was aber insofern kein Problem darstellte, da "Supercharger" wirklich exzellent ausgefallen ist und massenhaft Hits enthält, die auch allesamt beim Publikum gut ankamen, ob jetzt "Crashing around you", der Titelsong, "Supercharger" usw. Ansonsten immer wieder die laut/leise-Dynamik, die nirgends so faszinierend wie von MACHINE HEAD dargeboten wird. Robert Flynn war nicht ganz so charismatisch wie letztes Mal, dafür kam der 2. Gitarrist Ahrue Luster wesentlich symphatischer rüber. Basser Adam Duce als der einzige Langhaarige in der Band ließ den Metaller raushängen und Eminem-Lookalike Dave McClain berserkte sein Kit in gewohnter Manier in Grund und Boden. Im Zugabenteil gabs wieder ein Coverversionen-Medley: Diesmal mußten MAIDEN´s "Number of the beast" (bei den ersten beiden Takten mit dem legendären "Run to the hills"-Drumbeat unterlegt) und SEPULTURA´s "Territory" dran glauben, wobei ersteres als echt gelungen bezeichnet werden kann; Robert Flynn hat diese große gesangliche Herausforderung souverän gemeistert. Zwiespältige Reaktion im Publikum: Was bei den älteren Semestern natürlich Begeisterungsstürme hervorrief, wurde von der Fraktion unter 18 mit den weiten Hosen eher mit Zitronengesichtern quittiert - übrigens genauso wie Flynn´s "fuck Linkin Park and Crazy Town"-Ansagen... Was danach folgte war klar: "all raise your fists into the air - let freedom ring with a shotgun blast". Den Abschluß bildete dann noch "Supercharger", obwohl nach "Davidian", DEM MH-Song, eigentlich gar nichts mehr kommen kann...
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Man kann es drehen und wenden, wie man will, MH haben es auch 2001 wieder geschafft und den besten Gig des Jahres auf die Bretter gelegt.
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