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MEGAHERZ, ZOMBIE JOE, KOPFGELD & SUBNATION
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Wien, Planet Music
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13.04.2002
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Ich muß vorausschicken, daß das nicht wirklich meine Richtung ist (bin normalerweise eher dem Power-, Thrash- und Death Metal zugetan), der da an diesem Abend im mit ca. 400 Leuten angenehm gefüllten Planet Music gefrönt wurde. Aber man muß offen für Neues sein, denn man könnte ja was Gutes versäumen... Und es hat sich ausgezahlt, daß ich meinen Hintern ins Planet bewegt habe!
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Sorry an SUBNATION! Denn deren Auftritt konnte ich leider wegen Trödelei nicht beiwohnen...
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Aber dafür dann dem von KOPFGELD und die konnten überzeugen. Vermutete ich vor dem Gig, es mit einer weiteren Band zu tun zu haben, die mehr oder weniger gelungen auf "Neue Deutsche Härte" macht, so mußte ich mein Vorurteil nach den ersten paar Songs revidieren. Sicher haben RAMMSTEIN, MEGAHERZ und wie sie alle heißen, deutliche Spuren im Sound von KOPFGELD hinterlassen, aber die Band wirft auch noch eine ordentliche Schaufel METAL mit Gupf in die Mischmaschine, was sich besonders in den Gitarrenriffs manifestierte. Sänger C.M.P. (ex-SOUTHERN REBEL) muß man eine gesunde Portion Charisma und auch gesangliches Können attestieren; mit dem Mann könnte die Band noch weit kommen. Der Rest der Truppe mühte sich auch redlich ab, aber ein wenig mehr Bewegung könnte nicht schaden (kleiner Kritikpunkt).
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ZOMBIE JOE waren wohl die atmosphärischste und auch basslastigste Band des Abends. Was die vier Deutschen aus den Boxen drückten, ließ die Gläser klirren - und war in nicht zu geringem Maße klischeehaft. Aber der Auftritt ZOMBIE JOEs machte durchaus Spaß, denn die Hüpf-Grooves hatten es zweifellos in sich und vermochten das Publikum mitzureißen.
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Die Headliner MEGAHERZ bewiesen eindeutig, daß die NDH nicht nur die Über-Väter RAMMSTEIN zu bieten hat, sondern auch andere Kapellen mit eigener Identität, wie etwa OOMPH! (haben eigentlich das Genre erfunden und nicht RAMMSTEIN) und eben auch MEGAHERZ. Die haben offensichtlich eine ganz schön zahlreiche Fangemeinde in Österreich, denn der Großteil der Anwesenden war mit dem Songmaterial MEGAHERZ´ gut bis sehr gut vertraut und machte mächtig Stimmung. Was die Band dann offensichtlich auch bewegte, ganze 2 1/4(!) Stunden auf den Bühnenbrettern zu verbringen und wohl niemanden enttäuscht heimzuschicken. Die Sechs (ich hoffe, ich hab mich nicht verzählt) um Sänger und Frauenschwarm Alexx bildeten eine sehr agile und homogene Einheit und ließen in diesen 135 Minuten keine (Fan-)Wünsche unerfüllt. Würde ich mir jederzeit wieder ansehen!
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