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METALFEST 2002
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Wien, Arena
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24.08.2002
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Das "Metalfest Vienna" war nun die einzige größere Open Air-Veranstaltung in Österreich und man kann sie durchwegs als Erfolg bezeichnen. Es ist schon klar, daß die Sache mit den One-Way-Tickets recht nervig ist, aber dennoch gab es, abgesehen davon, nicht viel an diesem Event auszusetzen. (E. M. P.)
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Die Steirer von IMPURITY hatte ich irgendwie ganz schön anders in Erinnerung, als sie beim "Styrian Hordes Over Vienna" auftraten. Nun ist vom eher Ami-mäßigen Death Metal nicht mehr allzuviel übrig geblieben. Vielmehr dürften die derzeitigen Inspirationsquellen im Black Metal norwegischer Herkunft zu finden sein, wobei das Ganze allerdings recht homogen mit dem alten Stil verbunden wurde. Der Sound ging dafür, daß alle Bands, die in der Halle auftraten, nur eine zehnminütige Umbaupause inklusive Linecheck zur Verfügung hatten, eigentlich auch soweit in Ordnung, war zwar nicht optimal, allerdings konnte man trotzdem fast alles heraushören. Nach dieser Performance darf man auf jeden Fall auf den neuen, im Herbst erscheinenden Output "At the gates of dawn" gespannt sein. (E. M. P.)
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Die Norddeutschen DEW-SCENTED legten dann, wie es gern bei unseren Nachbarn ausgedrückt wird, ein ordentliches Thrash-Brett vor, wobei sich allerdings auch der eine oder andere Querverweis in Richtung eher technischen Death Metals erkennen ließ. Der Sound war eigentlich sehr passabel und es bildeten sich vor der Bühne auch schon die ersten Moshpits, was bei dem dargebotenen Material, bei dem der Schwerpunkt logischerweise am letzten Werk "Inwards" lag, auch kaum verwunderte. Im direkten Vergleich der deutschen Thrash-Combos gefielen mir an diesem Tag jedenfalls DEW-SCENTED um einiges besser als SODOM, da einfach um vieles anspruchsvoller zu Werke gegangen wurde. Ich für meinen Teil freu mich jedenfalls schon auf das Wiedersehen im Vorprogramm von CANNIBAL CORPSE. (Nicht zu vergessen die Kult-Ansage des Tages vom DEW-SCENTED-Sänger Leif in Anspielung auf die vielen Leute, die auf dem Rasen vor dem Mischpult saßen: "Wie gehts euch, ihr Picknick-Metaller?" ;-) - J. S.) (E. M. P.)
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Nach DEW SCENTED schaute ich mal interessehalber in die Halle, wo die mir vom Namen her unbekannten FORCE spielten, allerdings stellte ich sofort fest, daß ich die Band eigentlich unter einem anderen Namen kannte, sind bei FORCE doch immerhin mit den beiden Gitarristen Vac und Robi, Schlagzeuger Wuif und den vom Baß zum Mikro gewechselten Jürgen gleich vier Ex-SKULL CRUSHER hier aktiv, wobei das, was die Steirer hier mit Bassist Oliver ablieferten, überhaupt nichts mehr mit Death Metal zu tun hat. Vielmehr würde ich sie irgendwo zwischen vor allem NEVERMORE, RIOT, ein wenig IRON MAIDEN und einem Schuß Midneunziger-MEGADETH einordnen, wobei das dem Ganzen auch nicht ganz gerecht wird, da der Sound von FORCE doch recht eigenständig rüberkommt. Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle Leadgitarrist Vac, der ein ums andere mal mit atemberaubenden Soli zeigte, daß er im Metal-Bereich zu absoluten Elite Österreichs zählt. Schade nur, daß ich nicht vorher gewusst habe, um wem es sich bei FORCE handelt, denn in diesem Fall hätte ich mir trotz der starken Vorstellung die letzten beiden Songs von DEW-SCENTED gespart und mir lieber den gesamten Set der Steirer angeschaut, die für mich quasi die Band des Festivals waren. (E. M. P.)
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HOLLENTHON hatten danach logischerweise ein Heimspiel, wobei ich gleich vorwegnehmen möchte, daß bei den Wienern nicht alles hundertprozentig paßte, was allerdings weniger mit den auf der Bühne befindlichen Akteuren rund um Martin Schirenc zu tun hatte, sondern an dem viel zu lauten und leider auch übersteuerten Sound. Hier war echt akuter Tinitus-Alarm angesagt, weshalb ich mich auch schon nach dem zweiten Song von direkt vor der Bühne auf Höhe des Mischpults begab, wo es zwar noch immer extrem laut, aber einigermaßen erträglich war. Zum Songmaterial: Klarerweise überwogen auch hier neuere Songs vom letztjährigen "With vilest of worms to dwell"-Output. Seien es nun "Y draig goch", "To kingdom come", "Fire upon the blade" oder "Woe to the defeated". Aber auch auf Tracks des ersten Albums wurde nicht vergessen, es sie hier nur einmal beispielsweise "Enrapture" erwähnt. In der Endabrechnung auf jeden Fall ein gelungener Gig, der allerdings wie schon weiter oben erwähnt durch den viel zu lauten Sound getrübt wurde. (E. M. P.)
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EDGUY haben sich mittlerweile durch extrem starke Veröffentlichungen und eine Menge hervorragender Live-Auftritte auf Festivals sowie auf Tour in die absolute Oberliga ihres Genres gespielt. Und daß dies nicht ohne Grund passiert ist, konnte die Kombo auch beim Metalfest beweisen! Mit "Tears of a mandrake" enterte die Truppe rund um Ober-Ulknudel Tobias Sammet die Bühne. Und EDGUY wußten von Beginn an zu überzeugen. Ihre grundsätzlich schon sehr solide und starke Live-Performance wurde durch Granaten wie "Babylon", "Headless game" oder das als Coverversion angekündigte "Avantasia" noch zusätzlich aufgewertet. Gespickt mit jeder Menge stumpfsinnigen Ansagen und blöden Schmähs avancierte der Gig schon am frühen Nachmittag zu einem absoluten Höhepunkt des Festivals. Am Ende der Songlist stand wie so oft "Out of control", das von den Fans inbrünstig mitgesungen wurde, bis die Band schlußendlich mit frenetischen Jubel und Applaus verabschiedet wurde. Perfekt zum Auftritt der Scherzküberl EDGUY paßte eine von Fans wie Band mit voller Begeisterung geführte Gummipuppenschlacht! So wurde eine wahrlich "erotisch" anmutende Gummipuppe in Volleyball-Manier mehrere Minuten durch die Gegend geschupft, bis schließlich eine "unachtsam" in die Höhe gestreckte Zigarette dem Treiben ein Ende fand. KULT! Den Vogel schoß dann aber schließlich SODOM-Drummer Bobby ab, der sich während des EDGUY-Gigs am Rande der Bühne warmspielte. Dabei hatte er einen Mords-Spaß, grimassenschneidend seinen EDGUY-Kollegen zu imitieren! KULT pur! (J. K.)
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Dann durften endlich die Thrash-Götter SODOM ran, um den Anwesenden "Sodomaniacs" (Tom Angelripper) ordentlich einzuheizen. Und daß SODOM es nach wie vor wie kaum eine andere Band verstehen, den Bereich vor der Bühne in ein Trümmerfeld (mit tatkräftiger Unterstützung des Publikums, versteht sich) zu verwandeln, ist ja weithin bekannt. Zwischen den üblichen Gags und Ansagen gab es nicht nur die eine oder andere Bierdusche für die vorderen Reihen, sondern auch musikalische Highlights. SODOM überzeugten nicht nur mit ihren üblichen Standard - und Pflichtsongs wie "Agent orange", "Der Wachtturm", "Outbreak of evil", sondern auch mit neuem Material, wie zum Beispiel "M-16". Doch vor allem gegen Ende des Gigs setzet es dann die erwartete Vollbedienung. "Remember the fallen" wurde diesmal mit "Tötet Osama Bin Laden" angekündigt und bei dem obligatorischen MOTÖRHEAD-Cover "Ace of spades" (mit Lemmy-mäßiger Überkopf-Mikrofoneinstellung - J. S.) und der SODOM-Kultnummer "Bombenhagel" ging so richtig die Post ab. Wie angesichts dieser Performance nicht anders zu erwarten, wurden SODOM von den Fans so richtig abgefeiert. Fragt sich nur, wann der gute Onkel sich wieder Solo betätigt. *g* (J. K.)
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Nachdem mir EDGUY & SODOM ordentlich eingeheizt hatten, war es an der Zeit, mich mal in die Halle zu begeben, da ich dies bislang noch nicht geschafft hatte. Dort erwartete mich leider eine richtige Affenhitze, die mir zusammen mit der äh eher schwachen Darbietung der DARKWELL-Sängerin (dies ist zwar absolut nicht meine Richtung, aber ich bin trotzdem der Meinung, daß die gute Dame gesanglich erheblich neben der Spur lag) so zusetzte, daß ich mich wieder fürs kleinere klimatische Übel, sprich den Open Air-Teil des Festivals entschied. (J. S.)
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TIAMAT hab ich irgendwie in letzter Zeit etwas aus den Augen verloren. Früher gehörten die Schweden zu meinen absoluten Faves, ich denke nur einmal an solche Meisterwerke wie "The astral sleep", "Clouds" oder "Wildhoney" zurück, die zwei darauffolgenden Werke nenne ich zwar ebenfalls mein Eigen. Allerdings sind sie bei weitem nicht so oft gehört worden wie eben die Klassiker der Band um Johan Edlund. Die Show mit der damit verbundenen Musik wirkte fast schon ein wenig hypnotisierend und irgendwann war ich auch nahe dran, darin zu versinken. In diesem Fall zogen auch die älteren Songs ("Whatever that hurts", "The ar", "The sleeping beauty") im gegenwärtigen Soundgewand mit, wobei ich allerdings bei aller Gefälligkeit des neueren Materials ("Atlantis as lovers", "Brighter than the sun", "Vote for love") in diesem Fall doch den guten alten Zeiten ein wenig nachtrauere. (E. M. P.)
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Die Wiener Death Metaller SEEDS OF SORROW litten leider unter den recht üblen Soundverhältnissen und so verließ ich aufgrunddessen nach nur einem Song ("Illuminati") beziehungsweise weil es in der Halle überhaupt schon nahezu unerträglich (ca. 40°C, stickig, dampfend, da wurden wieder Erinnerungen an die Zeltbühne in Wacken wach) geworden war, eben diese. (E. M. P.)
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Einer der bevorzugten Auftrittsorte HYPOCRISYs ist, dreimal dürft ihr raten, richtig, Wien. Peter Tägtgren besitzt bei den hier ansässigen Metalfans so was wie Heiligenstatus, also waren schon von Beginn der Umbaupause an die traditionellen "Peda, Peda"- Chöre zu hören. Die Stimmung war also schon vor Beginn des Sets ausgezeichnet und die Schweden lieferten gleich von Beginn an, in diesem Fall ebenso wie in Wacken, mit dem Intro "The gathering" und dem darauffolgenden Hit "Roswell 47" eine Show der Spitzenklasse. Der Sound war schon zu Beginn ausgezeichnet, jede einzelne gespielte Note war klar und deutlich herauszuhören, und auch die Lichtshow, kam bei der bereits eingesetzten Dämmerung ebenfalls beängstigend perfekt. Weiter gings dann mit dem bereits von der letzten Tour bekannte "O. O."-Medly, soll heißen "Pleasure of molestation", das fließend in "Osculum obscenum" übergeht. Gleiches galt auch für "Apocalypse" und "The fourth dimension", wo vor allem bei der erstgenannten Nummer der Kunstnebel und die überwiegend rote Bühnenbeleuchtung eine geradezu dämonische Atmosphäre entstehen ließen. "Fire in the sky" ist auch eine typische HYPOCRISY-Hymne, die vor allem live noch eine Spur besser als auf Tonträger zur Geltung kommt, vor allem das extreme Heavy-Riff nach dem orchestralen Mittelteil brachte die gesamte Meute zum enthemmten Mitbangen. Erst jetzt, nach sechs Songs älteren Datums, wurde ein Stück des neuen, eher kontrovers aufgenommenen Albums "Catch 22" präsentiert, wofür man dessen Opener "Don’t judge me" wählte, der On Stage wirklich mächtig abgeht. Auch "A public puppet" offenbarte an diesem Abend - obwohl mir der Track an und für sich nicht so taugt - seine Qualitäten. "Until the end" ist ebenfalls ein Stück, das live für Gänsehaut sorgt, vor allem bei einer derart perfekten Soundwand, ich hab die Schweden ja mittlerweile schon etwa zehn mal gesehen, aber in so einer Spielfreude und unter derartig guten Bedingungen noch nie. Überhaupt legten sich die Herren Tägtgren, Hedlund und Szöke, verstärkt um den zweiten PAIN-Gitarristen, der mir allerdings nur unter seinem Spitznamen Yngwie ein Begriff ist, an diesem Abend mächtig ins Zeug, was auch bei "Buried" eindrucksvoll unter Beweis gestellt wurde. Das, ohne Pause direkt darauf intonierte "Left to rot" war leider das einzige Stück des Debütalbums, aber was solls, man kann ja nicht immer alles haben. Mit "Destroyed" wurde der dritte und auch letzte Track des neuen Machwerks beeindruckend umgesetzt, auch dieser Song ist ebenso wie "A public puppet" auf Tonträger vielleicht nicht so überragend, allerdings live tritt diese Nummer, um es einmal so auszudrücken, mächtig Arsch. "The final chapter" ist seit der 98er-Tour der obligatorische Abschluß-Song eines jeden regulären HYPOCRISY-Gigs. Allerdings war danach noch nicht Ende, denn "Fractured millennium" darf natürlich auch nicht fehlen. Die Schweden stellten an diesem Abend wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis, warum sie eine der angesagtesten Death Metal-Bands in Europa sind, und was mir vor allem weiters positiv aufgefallen ist, war eben die Tatsache, daß mit "Until the end" eine Nummer mehr als in Wacken gespielt wurde. (E. M. P.)
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Nachdem die Götter uns endlich die Gnade erwiesen und dem Treiben der absolut belanglosen NIGHTWISH ein Ende bereiteten (Ui, da werd ich mir Feinde einhandeln (owa geh, host eh recht - J. S.)), ging es noch zur feuchtfröhlichen Fortsetzung ins Megiddo, wo der kluge Mann jedoch just am Abend des Metalfests eine Punk-Night angesetzt hatte, was dem gebührenden Ausklang des Abends natürlich einen kleinen Dämpfer versetze. Doch ein echter Krieger läßt sich von so etwas nicht kleinkriegen und kämpft tapfer weiter bis zum süßen Ende. Und so kam es, daß der harte Kern der Resurrection Belegschaft zu früher Stunde nach Hause wankte... (J. K.)
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Da für mich, Lord Elk, Aswang und Konsorten NIGHTFISCH äh NIGHTKLESCH äh NIGHTWISH einen eher entbehrlichen Programmpunkt des Metalfest darstellten, begaben wir uns nochmal in die Halle, um dort den lieblichen Klängen von VARGSRIKET zu lauschen. Anscheinend stimmte der Zeitplan nicht mehr ganz und so bekamen wir noch die letzten 2 - 3 Songs der Niederländer AFTER FOREVER mit. Und da waren wir alles andere als böse darüber, denn besagte Band verfügt über eine äußerst attraktive Sängerin und so gesellten wir uns zu den anderen geilspechtelnden Geschlechtsgenossen in die erste Reihe, wo wir ca. eine Viertelstunde lang tolle Aussichten genossen. Die Musik von AFTER FOREVER würde ich zwar mal als eher belanglose Mischung aus Metal und Goth, wie sie momentan ja so angesagt ist - aber man wird doch wohl als Mann auch einmal oberflächlich sein dürfen, oder? ;-) (J. S.)
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Dann war es soweit und VARGSRIKET enterten die Bühne. Leider hatten die Wiener doppeltes Pech, denn durch das Überziehen von AFTER FOREVER wurde ihnen die Spielzeit gekürzt, sodaß alle Song-Intros gestrichen werden mußten und dann war da noch der soundtechnische Aspekt... Mehr als ein Brei war das leider nicht, was da aus den Speakern kam. Und nicht einmal dieses Manko konnte darüber hinwegtäuschen, daß es sich bei VARGSRIKET um eine der technisch besten Extrem-Bands Österreichs handelt. Dieser Auftritt hat Spaß gemacht, sowohl dem Publikum als auch der Band selber (vermute ich mal) - mehr davon, nur wünsche ich mir fürs nächste Mal, daß wir dann nicht mehr umsonst nach einer "Hail & kill"-Coverversion schreien müssen... (J. S.)
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Die Slowenen PROSPECT waren für mich die zweite große Überraschung dieses Abends. Mit ihrem vor allem an DREAM THEATER erinnernten Prog-Metal konnte sie die rund 60 Anwesenden jedenfalls begeistern. Auch bei PROSPECT galt ähnliches wie zuvor bei FORCE, wenn ich vorher gewusst hätte um was für eine herausragende Combo es sich bei den Slowenen handelt, hätte ich mit Sicherheit die Halle auch schon früher betreten. So konnte ich mir ebenfalls nur mehr drei Songs zu Gemüte führen, unter denen sich "Perception of reality" vom im Herbst erscheinenden Zweitwerk "Moments" befand. (E. M. P.)
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Alles in allem kann das Metalfest 2002 als voller Erfolg gewertet werden - wider Erwarten, denn meinereiner wollte ja ursprünglich daheimbleiben, da mich die etwas unspektakuläre Bandzusammenstellung (bzw. zu sehr auf Nummer sicher) nicht sonderlich vom Hocker gehaut hat. Letztendlich habe ich dann doch den inneren Schweinehund niedergerungen, mich in die Arena begeben - und es nicht bereut! Zwar kann man das, was der Mischer der Outdoor-Stage bis einschließlich HOLLENTHON ablieferte, nur als Dilletantismus bezeichnen (viel zu laut und daher übersteuert); gab es wieder, wie anno 2000 beim Monsters Of Metal, ein "One-Way-Ticket", d.h. kein Verlassen des Geländes war mehr möglich (ich frage mich an dieser Stelle, wie diese Angst der Arena-Leute vorm Kaufkraftabfluß Richtung Tankstelle bzw. Interspar mit deren linkslinken, antikapitalistischen Einstellung zusammenpaßt...) und auch war nirgends die Running Order mit den dazugehörigen Spielzeiten ausgehängt. Aber von der äußerst relaxten Stimmung im Publikum bis zu den auftretenden Bands gab es sonst nix auszusetzen. Gratulation an den Veranstalter! Man darf auf das Metalfest 2003, welches wahrscheinlich 2-tägig sein wird, gespannt sein. (J. S.)
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