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DIMMU BORGIR, IN FLAMES, NEVERMORE, LACUNA COIL & SUSPERIA
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Wien, Planet Music
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06.04.2001
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Dieses Konzert hatte es in sich, dieses unter "Metal Odyssee" angekündigte Package vermochte es das erste Mal seit sehr langer Zeit das ehemalige Rockhaus extrem gut zu füllen. Ich würde einmal schätzen, daß sich ungefähr 800 Personen bei diesem Konzert befunden haben.
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Den Anfang machten an diesem Abend die neue Band von Ex-DIMMU BORGIR- und Ex-OLD MAN’S CHILD-Schlagzeuger Tjodalv, SUSPERIA, die mit ihrem Mix irgendwo zwischen den Ex-Bands und Death Metal neuerer schwedischer Machart doch einigermaßen zu begeistern wußten. Einzig negativ viel das wirklich peinliche Gepose des Bassisten auf.
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Als nächstes enterten die Italiener LACUNA COIL die Bühne. Sie mochten zwar vielleicht auf den ersten Blick nicht so recht in dieses Package passen, allerdings vermochten sie es an diesem Abend mit ihrem "Gothic Metal" einige neue Fans hinzuzugewinnen, wobei mir persönlich, obwohl ich mit dieser Musik nicht allzuviel am Hut habe, die Italiener um einiges besser gefallen als beispielsweise Bands wie TRISTANIA oder SINS OF THY BELOVED.
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NEVERMORE konnten schon vor zwei Wochen eindrucksvoll unter Beweis stellen, um was für eine ausgezeichnete Liveband es sich bei ihnen handelt. Das Set war allerdings um einiges kürzer als in ihrer Funktion als Co-Headliner bei ANNIHILATOR, aber das tat der Sache logischerweise keinerlei Abbruch. Die in Seattle beheimatete Band beschränkte sich bei der Auswahl der Songs allerdings wieder auf die beiden letzten Alben "Dreaming neon black" und "Dead heart in a dead world".
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IN FLAMES räumten dann ganz gehörig ab. So befanden sich in der Setlist der Göteborger Aushängeschilder unter anderem "Pinball map", "Clayman", das abgefeierte "Episode 666", "Colony", "Behind space" und der Titeltrack des ersten Albums "Lunar strain". Leider wurde einmal mehr das grandiose Mini-Album "Subterranean" gänzlich übergangen, was für mich persönlich einen großen Wermutstropfen darstellte, den meisten anderen im Publikum aber unbekannt und dadurch auch nicht abgegangen war.
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Die Norweger DIMMU BORGIR erwischten an diesem Abend nicht gerade ihren besten Tag. Als wirklich schlecht kann man die Darbietung der Black Metal-Megaseller aber nicht bezeichnen. Nick Parker verdrosch das Schlagzeug so, wie man es von ihm gewohnt ist, allerdings dürften sich die beiden Gitarristen Galder und Silenoz nicht ganz so wohlgefühlt haben, was mit Sicherheit auch an dem etwas breiigen Gitarrensound lag. So befanden dann in dem gut einstündigen Gig "The insight and the catharsis", "Blessings upon the throne of tyranny", "Tormentor of christian souls", "Kings of the carnival creation", "Reptile", das Industrial-lastige "Puritania", "Indoctrination", "Spellbound" und zum Abschluß der Hit "Mourning palace". Wie schon oben erwähnt, war die Darbietung von DIMMU BORGIR keinesfalls schlecht, aber ich habe sie schon desöfteren in besserer Form erlebt.
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