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SUBWAY TO SALLY & ZOMBIE JOE
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Graz, Orpheum
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04.05.2001
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Endlich war es soweit. Wieder zieht es SUBWAY TO SALLY mit einem neuen Album in die unsrigen Grade, um erneut ein Live-Feuerwerk zu entfachen. Nach den bisherigen, genialen STS-Liveshows, denen ich beiwohnen durfte, allen voran der Jahrhundert-Gig beim 99er-Wacken Open Air mit Hochzeit und Gastauftritten, waren meine Erwartungen natürlich sehr hochgesteckt doch diese sollten nicht enttäuscht werden...
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Als der Opener ZOMBIE JOE die Bühne stürmte, gab es erst einmal lange Gesichter unter der versammelten Belegschaft, denn daß STS eine Hardcore-Kamelle a lá KORN als Vorband im Programm haben, damit hat wohl keiner gerechnet. Doch ich muß sagen, obwohl ich zu dieser Art von Musik normalerweise überhaupt keine Zugang habe, hat mir die Performance von ZOMBIE JOE durchaus gefallen. Und ich glaube, es ging nicht nur mir so, denn sie ernteten bereits ziemlich beachtlichen Applaus. Kraftvoll, wuchtig und mit vollem Einsatz schleuderten sie ihre Songs aus den Amps und sie zeigten, wie man mit geringsten Mitteln, sprich ein paar gut durchdachten Lichteffekten, eine recht beeindruckende Bühnenshow aufziehen kann. Guter Auftritt!
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Doch dann war es endlich Zeit für SUBWAY TO SALLY, die ja für ihre genialen Liveshows bekannt sind. Und auch heute Abend sollten sie dies wieder einmal mehr unter Beweis stellen. Mit "Wenn Engel hassen" enterten die ganz in Weiß gekleideten STS die Bühne und heizten den Fans sofort ordentlich ein. Zu Beginn wurden hauptsächlich, wie nicht anders erwartet, Songs des neuen Albums "Herzblut" gebracht, die aber doch für gute Stimmung sorgten. Doch was dann nach der ersten Anfangsphase folgte, war ein Gewitter aufeinanderfolgender Götter-Songs. Ein Kracher nach dem anderen brachte die Audienz fast zum Ausrasten. Bei Songs wie "Böses Erwachen", "Henkersbraut", "Die Räuber" oder "Ohne Liebe" ist das aber auch kein Wunder... Auch die dezente, aber sehr gut zur musikalischen Darbietung passende Bühne sowie Lichtshow tat ihres dazu, das dies ein radikal gelungener Abend für die Anwesenden wurde. Als STS nach der letzten Zugabe, der Akustik-Version von "Kleid aus Rosen" und nach 2 1/4 Stunden schließlich abgekämpft die Bühne verließen, waren wohl alle glücklich und zufrieden über diesen Super-Gig. Der einzige Wehrmutstropfen für mich war, daß sie "Sabbath" an diesem Abend einfach nicht spielen wollten. Dabei hätte dieser Song auch zu dem an diesem Abend herrschenden Wetter hervorragend gepaßt... Naja. Man kann nicht alles haben.
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