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SUMMER NOISE
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Graz, Arcadium
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24.07.2003
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In Anlehnung an die winterliche Disorder-Konzertreihe veranstaltet "Block Rockin Beats" jetzt auch im Sommer allwöchentlich Gigs der härteren Natur im Arcadium. Unter dem Titel "Summer Noise" hält erneut der Metal Einzug in die Bude. Und an diesem abend hat man ein absolut geniales Package zustandegebracht, auch wenn mit SCYCOTRAP eine Band so ganz und gar nicht in das ansonsten äußerst schwermetallische Programm passen wollte. Das Arcadium war bereits bei meinem Eintreffen kurz vor Beginn des Gigs sehr gut gefüllt, und so stand, abgesehen von den wirklich brutalen Sauna-Temperaturen, einem geilen Konzertabend nichts im Weg.
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Den Anfang durften, sehr zur Überraschung meinerseits, CREMATION machen. Ich hätte die für mich beste Combo an diesem Abend viel weiter hinten im Billing erwartet. Aber egal, denn was CREMATION auch an diesem abend wieder mal boten, war Thrash/Death der Extraklasse. Mit spürbarer Freude und Leichtigkeit knallten die Jungs ein Killerriff nach dem anderen in die Menge, die sich durchaus begeistert zeigte, auch wenn sich leider ein Großteil des Publikums zu so früher Stunde noch nicht so richtig mitzugehen wagte. An den musikalischen Qualitäten und vor allem an der Live-Tauglichkeit der Truppe ist absolut gar nichts auszusetzen und so fetzten CREMATION einen absolut genialen und schweißtreibenden Gig herunter. Die Frage, die sich für mich stellt, ist eigentlich nur, wann CREMATION endlich der Durchbruch gelingt und sie auch weiträumiger für Aufsehen sorgen können.
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ZU SYCOTRAP kann ich eigentlich nicht viel mehr sagen, als daß ich mit diesem Hardcore- oder was auch immer Sound der Band absolut nichts anfangen kann. So habe ich nach zwei Nummern die Halle verlassen und mir erst mal etwas Abkühlung gegönnt.
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Als vorletzte Band an diesem abend betraten OUTRAGE aus Birkfeld die Bühne. Und wie immer bot die Band einwandfrei dargebotenen Death Metal im Stile von SIX FEET UNDER. Mächtig groovend, gelang es der Band das Publikum ordentlich aufzumischen. Das Manko von OUTRAGE ist aber eindeutig die Tatsache, daß ihr Sound einfach zu wenig Abwechslung bietet und somit nach einiger Zeit etwas von seinem Reiz verliert. Abgesehen davon gab es an ihrer Performance eigentlich nichts zu rütteln. Feiner Gig einer Band, die zwar wenig neues, aber wirklich guten und mitreißenden Death Metal bietet.
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Zum Abschluß waren wieder einmal MIDGARD an der Reihe, dem Publikum mit ihrem stark IN FLAMES-lastigen Melodic Death Metal einzuheizen. Und obwohl MIDGARD im letzten halben Jahr zwar alle paar Tage mal live zu sehen waren, macht es immer noch wahnsinnigen Spaß, die Combo abzufeiern. Allerdings hatte die Band an diesem Abend wirklich hart mit der Technik zu kämpfen. Denn gleich mehrmals hatte sie mit einem Totalausfall von Licht und Ton zu kämpfen und so waren mitunter nur mehr die Gitarren über die Monitorboxen zu hören. Diese Ausfälle wurden allerdings mit Humor genommen und gelassen überspielt. Irgendwie kann das ganze auch absolut kultig an, und jedesmal wenn die Musik von Neuem mit aller Kraft aus den Boxen strömte, schwappte die Begeisterung auch auf die Zuseher über. Mit der obligatorischen Zugabe, dem IRON MAIDEN-Cover "The trooper", beendeten MIDGARD einen geilen Gig, dem auch all die technischen Probleme keinen Abbruch tun konnten.
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