|
|
THEATRE OF TRAGEDY, LACUNA COIL, BESEECH & VANITAS
|
|
Wien, Planet Music
|
|
08.02.2001
|
 |
|
Da ich noch nicht so oft im Planet Music zu Besuch war, war ich sehr verwundert, daß die Fans schon Schlange standen. naja, nicht zu vergessen, es waren zu dieser Zeit auch Ferien in Wien. Nach längerer Wartezeit maschierte ich mal runter, um mir die Lage abzuchecken, schließlich hatte ich ja an diesem Abend, so wie bei fast jedem sehens- und hörenswerten Konzert, auch meine Kamera mit dabei.
|
|
Nach einiger Zeit ging es dann mal los mit VANITAS, die uns gleich mal ihr Debutalbum "Das Leben ein Traum" vorstellten. Die Band kommt übrigens aus Tulln und ist bei dem Linzer Label CCP gut aufgehoben. Ich kannte die Band vorher noch nicht, also ließ ich mich mal überraschen und es erwartete mich eine angenehme Mischung aus Gothic und Black Metal. Ich glaube, von dieser Band werden wir bald wieder mal was hören.
|
|
Auch von der nächsten Band hatte ich noch nie einen Ton gehört. BESEECH bestehen schon seit 1992, 6 Jahre darauf veröffentlichten die Schweden ihr erstes Album und nun bringen sie ihr zweites Werk, "Black emotions", unter die Leute. Mit de ausdrucksvollen, kräftigen Stimme und den melodischen Keyboardparts konnten sie mit Sicherheit auch in Wien einige Romantikfans dazugewinnen.
|
|
Endlich LACUNA COIL, diese Band habe ich schon sehnsüchtig erwartet. Die Mailänder haben Stil, besonders was das Thema Bekleidung angeht. Das Kleid von Sängerin Cristina hat es mir besonders angetan, jedoch fand ich am Rock ihres männlichen Gegenparts eher weniger Gefallen. Von ihrem neuen Album "Unleashed memories" spielten sie einen wahren Hit namens "When a dead man walks" und auch auf "My wings" wurde nicht verzichtet. Und zum krönenden Abschluß spielten sie "The secret", das seit ihrem Auftritt in Wacken 1998 in meinen Gehirnwindungen hängengeblieben ist und bei mir sommerliche Erinnerungen auslöste.
|
|
Nun wars soweit, THEATRE OF TRAGEDY betraten nun die Bühne. Sängerin Liv und ihre Männer heizten gleich zu Beginn an mit neueren Stücken wie "Aeda" oder ganz neu "Machine", die ja nicht mehr allzu unbekannt, ein. Auch ältere Sachen vom meiner Meinung nach besten Album "Velvet darkness they fear" bekam man zu hören. Bei diesem Auftritt stellte es nicht nur mir eine Gänsehaut auf; ist ja auch kein Wunder bei einer so schönen und reinen Stimme, mit der Liv das Publikum verzauberte. Wie immer gab der Headliner auch noch zwei Zugaben, darunter auch das ersehnte "Tanz der Schatten". Also, mit diesem Auftritt konnte man sich wirklich zufriedengeben. Noch dazu wurden ja auch noch gut dazupassende Bands mit auf Tour geschickt.
|
|