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TRISTANIA, ROTTING CHRIST, VINTERSORG & MADDER MORTUM
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Wien, Arena
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10.10.2001
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Dieses Billing schien einen Festtag für die dunkler Ausgerichteten unter uns zu versprechen. Und nicht nur für die, aber lest selbst...
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MADDER MORTUM, die kürzlich ihre erste Scheibe auf Century Media herausgebracht hatten, konnten mich musikalisch einigermaßen überzeugen, da sie es schafften, Atmosphäre in ihre Musik einfließen zu lassen. Die Sängerin hingegen war anscheinend noch nicht ganz reif für die Bühne, denn erstens sollte man mit ausschweifenden Tanzbewegungen aufpassen, wenn man nicht die Figur dazu hat (ist jetzt nicht bös gemeint, Mädel!) und zweitens konnte sie den gesanglichen Vorgaben des Albums nicht ganz gerecht werden. Aber die Dame ist ja noch jung und somit bin ich mir sicher, daß das bei der nächsten Tour ganz anders aussehen wird.
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Von VINTERSORG hatte ich noch nie zuvor eine Note gehört, also nicht gerade die besten Voraussetzungen, um über einen Auftritt der Band ein Urteil abgeben zu können. Die Bühnenperformance war ganz ok, aber gefallen hat mir die Musik VINTERSORGS nicht wirklich. Fader Black Metal mit Einflüssen aus anderen Genres wurde geboten - not my cup of tea.
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ROTTING CHRIST hatte ich von ihren Scheiben immer als eine passable Black/Gothic-Band (ich weiß, klingt widersprüchlich) in Erinnerung - aber was die 5 Griechen live vom Stapel ließen, war Extraklasse und machte die zuvorgenannte Schubladisierung gleich wieder irrelevant - das war nicht mehr, aber auch nicht weniger als geiler, intensiver, dunkler Metal. Zumindest mich hat die Atmosphäre, die ROTTING CHRIST schufen, mehr als nur gefesselt und gemessen an den Publikumsreaktionen haben das viele andere offensichtlich auch so gesehen. Mehr davon!
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Auch TRISTANIA sind eine der Bands, die immer mehr oder weniger spurlos an mir vorübergegangen sind. Dies sollte sich auch nach diesem Auftritt nicht ändern. Ich weiß nicht, wenn ich solche Musik hören will, dann bevorzuge ich THE GATHERING, denn die Holländer sind TRISTANIA in jeglicher Hinsicht überlegen. Und was viele meiner Geschlechtskollegen an der Sängerin Vibeke finden, kann ich auch nicht nachvollziehen. Furchtbare Frisur und eine Ausstrahlung wie die Bauerstochter vom Land....
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