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Erneut haben ANVIL ein Musterbeispiel von falscher Album-Betitelung abgeliefert. Während schon der Vorgänger "Still going strong" alles andere als stark war, ist "Back to basics" leider dessen logische Fortsetzung. Nix ist es mit einem Zurück zu jenem archaischen Speed Metal-Sound, mit dem die Kanadier in den frühen Achtzigern eine beachtliche Fan-Schar um sich scharen konnten. Statt dessen dominieren mit wenigen positiven Ausnahmen ("Fast driver", "Bottom feeder") lahme Hardrock-Anklänge, die mit dem eigentlichen ANVIL-Sound kaum mehr etwas zu tun haben. Absoluter Tiefpunkt von "Back to basics" ist allerdings "The chainsaw". Diese Nummer hätte zwar ordentlich Biss, aber auch nur deswegen, weil sie nahezu ein 1:1-Rip-Off des JUDAS PRIEST-Klassikers "Rapid fire" ist! )-: Wenn ich mir vergegenwärtige, welch ein geiles Album MOTÖRHEAD mit "Inferno" gerade wieder einmal abgeliefert haben (die waren immer ANVILs Vorbilder) oder was EXCITER auch heutzutage immer noch leisten (John Ricci & Co. waren schließlich über lange Zeit ANVILS Weggefährten), muß ich die musikalische Existenz von Dildo-Fetischist Lips und seinen Mitstreitern leider erneut ernstlich in Frage stellen... )-:
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ANVIL werden leider immer behämmerter - P. Z.
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