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Das Debütalbum der Amis, namentlich "To serve man" konnte mich noch nicht so recht begeistern, da es einerseits viel zu durchschnittlich war und mich nicht mitzureißen vermochte, mit dem aktuellen Output, "Humanure" hat sich dies aber gehörig geändert, da es CATTLE DECAPITATION hierauf ausgezeichnet verstehen, wirklich gute Songs zu fabrizieren. Rein rifftechnisch deutet bei der aus San Diego stammenden Band einiges in Richtung Kanada, da hier mehr als nur ein Riff an CRYPTOPSY erinnert, das Ganze wurde aber dann doch immer wieder mit an späte CARCASS erinnernde Melodien, die dem Widererkennungswert deutlich zugute kommen, versehen und macht so "Humanure" zu einem Werk, das trotz überwiegend hoher Geschwindigkeit und doch eher brutalerer Gangart mit nicht gerade den simpelsten Arrangements zu einem fast schon eingängigen Album werden läßt. Den CANNIBAL CORPSE-Vergleich, der von Seiten des Labels getätigt wurde, ist für mich hingegen nicht nachvollziehbar, macht aber im Grunde genommen auch nichts, denn so wie sich CATTLE DECAPITATION hierauf präsentieren, paßt es auf jeden Fall. Anspieltip wäre auf jeden Fall einmal der Titelsong, der sich in der Endabrechnung als wirklich herausragend präsentiert, dem aber das andere Material ehrlich gesagt auch um nicht viel nachsteht. "Humanure" ist definitiv ein sehr ausgefeiltes Werk, das den Vorgänger klar in den Schatten stellt.
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E. M. P.
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