CROPMENT - "Spiral of violence"
Fast Beast/?
Schon die Debüt-MCD "Braindrain timeslavery" konnte mich schon durchwegs überzeugen und so empfing ich den neuesten Release der Schweizer, sprich das vollwertige Debütalbum "Spiral of violence" mit einiger Erwartungshaltung, und was soll ich viel sagen, CROPMENT haben es geschafft, das hohe Niveau der MCD zu halten und ein sehr starkes und kurzweiliges Brutal Death-Album vorzulegen. Nach etwa zweiminütigem Akustik-Intro nimmt der Reigen seinen Lauf. Nach wie vor gehen die Schweizer überwiegend flotter zu Werke und so finden sich haufenweise Blastpassagen auf der "Spiral of violence" wieder, die allerdings immer wieder mit groovigen Parts abgewechselt werden und ab und zu klingen die Schweizer schon richtig schwedisch, wie beispielsweise bei "Atheistic thoughts". Das restliche Material bewegt sich eher irgendwo im Niemandsland zwischen DEEDS OF FLESH, teilweise SUFFOCATION, wiederum MONSTROSITY und auch immer wieder finden sich hierauf auch DEICIDE-Remeniszenzen, allerdings eben bei manchen Songs, in bisher für CROPMENT-Verhältnisse nicht gekannter, melodischer Form. Überhaupt gehen die Schweizer auf "Spiral of violence" recht variabel zu Werke und haben auch insgesamt deutlich an Eigenständigkeit zugelegt, da die bereits genannten Bands eher die Eckpfeiler des Klangspektrums markieren. Soundtechnisch gibts auch nichts zu bemängeln, die zehn Songs wurden allesamt recht druckvoll und transparent in Szene gesetzt, sodaß sich "Spiral of violence" insgesamt als wirklich sehr gutes und solides Album präsentiert.
E. M. P.