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Nix geändert hat sich bei DREAM EVIL, der Band-Spielwiese von Produzenten-Legende Fredrik Nordström. Immer noch bedient man sich bei gewohnt fetter Produktion (no na!) gnadenlos im Repertoire des Achtziger-Metal, ohne dabei natürlich die Qualität der Originale zu erreichen. Besonders das Lebenswerk von ACCEPT haben es dem Schweden und seinen Mitstreitern ziemlich angetan: Mit "Mirror mirror", "Man or mouse" (witziger Text), "Let’s make rock" und noch einigen anderen mehr meint man tatsächlich, die deutsche Metal-Legende persönlich (minus Udo Dirkschneider natürlich) im Ohr zu haben. "No way" hingegen klingt im Refrain so was von nach Ozzy Osbourne, daß es schon fast eine Frechheit ist, und mit dem abschließenden Halbballade "Unbreakable chain" haben DREAM EVIL einmal mehr den SCORPIONS Tribut gezollt. Das macht zwar alles unzweifelhaft Spaß, keine Frage, und dürfte vor allem live garantiert ziemlich abgehen. Allerdings weiß ich nicht, ob ich tatsächlich 17 Euro für "Book of heavy metal" ausgeben würde, wenn ich ohnehin die Originale schon zu Hause habe?!? Und die Tatsache, entgegen den Erwartungen keine Tralala-Nummern im Programm zu haben, ist als Kaufargument dann doch ein bisserl zu wenig...
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Nur aufschlagen, wenn du ein paar Euro zu viel hast! - P. Z.
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