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Eigentlich hätte sich die Tribute-Masche der Marke "Ich nehme jetzt lauter Songs auf, ohne die ich nicht das geworden wäre, was ich jetzt bin" langsam tot gestrickt. Zumal sich zahlreiche dieser Versuche als Luftmaschen erwiesen haben. Doch dann kommt QUIET RIOT-Frontmann Kevin DuBrow (ja, nix "Ex", die probierens tatsächlich wieder einmal gemeinsam!) und beweist doch tatsächlich das Unmögliche: Daß ein Album dieser Machart tatsächlich noch frisch klingen kann! Und tatsächlich ist die Zeitreise in die frühen Seventies, die der kleine Mann mit der rauhen Stimme da mit uns veranstaltet, erstaunlich kurzweilig. Das liegt vielleicht auch daran, daß Kevin DuBrow tief in der Plattensammlung seiner Teenager-Zeit gewühlt haben muß und neben einigen vorhersehbaren Standards ("Speed king" von DEEP PURPLE, "Razamanaz" von NAZARETH oder "20th century boy" von T. REX) auch so manche fast vergessene Perle neu eingesungen hat. Am allerschwersten begeistert war ich als alter QUEEN-Verehrer natürlich von "Modern times rock and roll" (Dieser für 1973 erstaunlich speedige Song wird im Original übrigens von den kultigen Reibeisen-Vocals von Drummer Roger Taylor veredelt!). Aber auch "Good rocking tonight" von MONTROSE, "Black sheep of the family" von Chris Farlowe oder "Stay with me" von den FACES (Rod Stewart & Ronnie Wood) machen in der Version von Kevin DuBrow jede Menge Spaß. Womit nur eine Frage offen bleibt: Warum hat der bekennende SLADE-Verehrer (mit QUIET RIOT hat er bereits "Cum on feel the noize" und "Mama weer all crazee now" gecovert) diesmal nix von seiner Lieblingsband verewigt?
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Dem Albumtitel ist nichts hinzuzufügen! - P. Z.
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