 |
|
Der Name Jerry Gaskill wird wohl wenigen Leuten ein Begriff sein, aber man könnte ihn doch kennen. Er ist nämlich Bandmitglied von KING’S X - dort spielt er die Drums. Auf diesem Album spielt er neben den Drums auch noch einen Teil der Gitarren. Den Rest hat sein Original-Bandmitglied Ty Tabor übernommen. Letzterer Name wird dann wohl doch mehreren geläufig sein, sowohl von KINGS’S X als auch durch seine eigenen Soloproduktionen. Die Songs stammen aus der Feder von Jerry. Eines mal vorweg, statt eines KING’S X-Album bekommt man eher eine Scheibe, die sehr an die BEATLES erinnert. Vor allem die spätere Schaffensphase der Pilzköpfe scheint Jerry Gaskill musikalisch und vor allem auch von Gesang her stark beeinflußt zu haben. Der Sound ist eher relaxt gehalten, mit viel akustischen Gitarren. Der Gesang eher ruhig, melodiös und teils melancholisch. Die Songs sind durchwegs recht eingängig, jedoch fehlt für meinen Geschmack etwas die Abwechslung. Bei einigen Songs kommt man nicht daran vorbei zu denken, daß man diesen schon vorher einmal gehört hat.
Jerry Gaskill hat mit "Come somewhere" wohl versucht, seine musikalischen Einflüsse und Vorstellungen abseits von KING’S X in ein eigenes Album zu packen und der Hörerschaft zu präsentieren. Dies ist ihm sicherlich auch gut gelungen, wobei ich mir persönlich jedoch mehr Abwechslung gewünscht hätte.
|
 |
Ein sehr stark von den BEATLES inspiriertes Soloalbum, das etwas mehr Variation vertragen hätte. - A. D.
|
|