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Nach ihrer Comeback-CD "Back from the grave" legt die schwedische Death Metal-Institution mit "Fiendish regression" gute eineinhalb Jahre später gleich das nächste Old School-Brett nach. Wie man es von GRAVE auch bisher gewohnt war, wird über weiteste Strecken im Midtempo agiert, aber mit einer derartigen Durchschlagskraft, die den Großteil der Konkurrenz neiderblaßt zurücklassen. Die Gotländer verstehen es auch auf ihrem mittlerweile siebten Langeisen ganz ausgezeichnet Death Metal zu kreieren, wie es Bands wie SIX FEET UNDER gerne machen würden, aber nie zusammenbringen werden; die Songs sind zwar meist eher nach simpleren Strickmustern aufgebaut, aber eben mit dem richtigen Gespür, so daß hier alles homogen und vor allem auch abwechslungsreich und eingängig aus der heimischen Anlage kracht. Hie und da werden schon mal flottere Geschwindigkeitsgefielde gestreift, was mit dem aktuellen Schlagzeuger Pelle Ekegren auch nicht weiter verwundert, immerhin ist der ja auch bei COERCION, wo über weiteste Strecken ganz ordentlich geprügelt wird, aktiv. Neben UNLEASHED stellen auch vor allem GRAVE mit "Fiendish regression" unter Beweis, daß es die alten Helden aus dem Norden nach wie vor mehr als nur ordentlich können.
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E. M. P.
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