IRON SAVIOR - "Battering ram"
Noise/edel
Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Wer hätte gedacht, daß ich eines Tages einmal einen Ausstieg von Kai Hansen bejubeln würde? Doch genau das ist nun der Fall! IRON SAVIOR, das ursprünglich gemeinsame Baby von Hansen (g.) und Produzenten-Legende Piet Sielck (v.) (BLIND GUARDIANs Thomen Stauch (d.) nicht zu vergessen! - J. S.), hat sich nach dem Ausstieg des GAMMA RAY-Masterminds äußerst positiv weiterentwickelt. War das letzte mir bekannte Album "Unification" noch ein müder Abklatsch von Hansens Hauptband, so ist nun auf "Battering ram" (fast) alles anders. IRON SAVIOR haben nämlich härtemäßig um einige Grade zugelegt und spielen nun mühelos in der PRIMAL FEAR-/SINNER-Liga mit. Somit kommt auch Piets Stimme, die mir bisher immer als zu rotzig für den IRON SAVIOR-Sound (bzw. der IRON SAVIOR-Sound als zu lasch für seine rotzige Stimme) erschienen ist. Und in diesem neuen Soundgewand kommen auch Songs wie "Battering ram" (hätte mich beim ersten Hören fast aus dem Sessel geblasen!), "Tyranny of steel" oder "Heavy metal powered man" gleich viel kraftvoller und damit glaubwürdiger herüber. Wäre einmal interessant, ob IRON SAVIOR ihre neue Härte auch live umsetzen können...
Positive Überraschungen hab ich immer gern - P. Z.