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METAL CHURCH ohne David Wayne? "Unmöglich!" schreien die einen. METAL CHURCH ohne Mike Howe? "Noch unmöglicher!" schreien die anderen (vor allem nach dem Release der gewöhnungsbedürftigen 1999er-Scheibe "Masterpeace"). Aber METAL CHURCH ohne irgendeine dieser beiden Vocal-Legenden: Ist das dann folgerichtig "am unmöglichsten"? Doch ihr werdet es kaum glauben: Die Antwort lautet klar und deutlich "Nein!" Ronnie Munroe, früher bei den Seattler Local Heroes ROTTWEILLER (bissiger Name, gell?) tätig, entpuppt sich nämlich über die volle Länge als die ideale Mischung zwischen Wayne und Howe. Unglaublich! Zudem stehen in der Metallkirche auch die musikalischen Zeichen wieder auf Gloria: Endlich zelebrieren die Oberpriester Kurdt Vanderhoof (g.) und Kirk Arrington (d.) wieder eine amtliche Power Metal-Messe! Egal, ob METAL CHURCH nun wie etwa beim Titeltrack ihre epische Seite hervorkehren oder wie bei "Leave them behind" oder "Blood money" fett drauflos riffen: Man kann fast uneingeschränkt "Ja und Amen" dazu sagen! Das gilt natürlich auch für die überlange Nummer "Madman’s soul", die sich nach mehreren Durchläufen als würdiger Nachfolger von "Anthem to the estranged" erweist.
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Ganz schön gewichtig - P. Z.
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