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Einfach unkaputtbar, dieser Lemmy: Nach der leichten Verschnaufpause mit "Hammered" gibt die lebendige Whiskey-Vernichtungsmaschine mit "Inferno" wieder so richtig Gas. Und das, obwohl MOTÖRHEAD nur mehr zwei Jahre von ihrem 30-jährigen Bandjubiläum entfernt sind (und Herr Kilmister nur mehr ein Jahr von seinem 60. Geburtstag...)! Angesichts dieser nackten Tatsachen ist die Energie, die das wohl berüchtigtste Trio (okay, eine Zeitlang waren sie zu viert...) der Rock`n´Roll-Geschichte versprüht, fast unglaublich. Von der Derbheit von "Terminal show" oder "Fight" (letztere Nummer hat fast schon Speed Metal-Charakter) und der Rotzigkeit von "In the black" oder "Suicide" könnte sich so manche jüngere Band etwas abschauen! Zum Beispiel die versammelten Nu Metal-Hypies, die beim heurigen Aerodrome von MOTÖRHEAD in dieser Form einfach an die Wand gespielt werden MUSSTEN (das weiß ich auch, ohne dabei gewesen zu sein!). Doch wer dem sprichwörtlichen "Inferno" nun Eindimensionalität unterstellen will, könnte falscher nicht liegen! Denn es wäre nicht Herr Kilmister, würde er nicht wissen, daß man das Feuer da und dort ein bisserl zügeln muß! Diese Funktion werden vom lässigen "Life’s a bitch" sowie der abschließende akustische "Whorehouse blues" zur vollsten Zufriedenheit erfüllt.
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Lemmy, wag es ja nicht, das Wort "Pension" auch nur anzudenken! - P. Z.
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