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Zwei Jahre nach "To whom it may concern" ziehen MY DARKEST HATE wieder in den Krieg. Auf den netten Titel "At war" hört der Drittling des deutschen Konglomerates aus SACRED STEEL- und (Ex-)PRIMAL FEAR-Musikern und zeigt, daß MY DARKEST HATE entgültig eine Nische gefunden bzw. geschaffen haben für ihren europiden (aber nicht skandinavischen!) Death Metal, der - wie gehabt - durch Abwechslungsreichtum und weiterer Loslösung vom großen Vorbild BOLT THROWER punktet. Midtempo- und Doom-Parts werden durch gelegentliche Blastbeats aufgelockert, Sänger Chris Simper wechselt auch schon mal vom Gegrunze in eher blackmetallisches Gekreische über. "At war" ist aber leider nicht so eingängig wie die Vorgängerwerke, überhaupt fehlt mir diesesmal ein "Hit", wie ihn das Debut ("Bleed for me") und der Zweitling ("Eye for an eye") zu bieten hatten. Auch weiß der sehr rohe Sound nicht gleich zu gefallen, was sich aber mit der Zeit gibt. Die Scheibe wächst ein klein wenig mit jedem Durchlauf - es lohnt sich also, ihr eine Chance zu geben!
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Die größte deutsche Death Metal-Hoffnung - J. S.
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