Nach der bereits überzeugenden, aber auch viel zu kurzen "Bloodsoaked serenades"-EP, liegt mit "Human boundaries" endlich das vollwertige Debütalbum der jungen Schweden vor. Ihre musikalische Ausrichtung ist ganz klar derber Deathgrind, der fallweise an mittlere DISGORGE (Mexiko), BRODEQUIN, DEVOURMENT oder aber auch bei den groovigen Passagen an DYING FETUS erinnert. Überwiegend wird halt geblastet, als ginge es um die Leben des Quartetts, und vor allem von gesangstechnischer Ebene wird einem hier so einiges geboten, viel tiefer und schweinischer ists wohl kaum mehr möglich. Einzige Kritikpunkte sind die etwas dröhnende Produktion und die doch nicht gerade berauschende Spielzeit von siebenundzwanzig Minuten. Angemerkt sollte auf jeden Fall noch werden, daß sich bei zwei Songs Henke Crantz von SOILS OF FATE als Gastsänger die Ehre gibt und somit ein sehr brutales Werk vielleicht noch eine Spur heftiger werden läßt.
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E. M. P.
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