WARRIOR - "The wars of gods and men"
SPV/edel
Nein, mein lieber Joe Floyd, das ist nix geworden. Konnte ich dir den Sänger-Wechsel von Paramore McCarthy zu Rob Rock noch so halbwegs verzeihen, so war die Verpflichtung von Mark Storace leider ein absoluter Griff ins Klo. Zu WARRIOR gehört nun einmal ein Sänger mit einer klaren, hohen Stimme. Und mit der kann das KROKUS-Reibeisen, das ich bei seiner Hauptband nach wie vor sehr schätze, einfach nicht dienen. Aber wenns nur das wäre! Auch im punkto Songwriting haben die einstigen US Metal-Götter ziemlich abgebaut. Nicht nur, daß einige Nummern (wie z.B. "Do it now" oder "Never live your life again") doch sehr verdächtig nach Marks Hauptarbeitgeber(!) klingen. Nein, auch das restliche Material besteht mit ganz wenigen Ausnahmen (z.B. "3 a.m. eternal" oder "Unseen forces") aus biederer Riffing-Durchschnittsware. Was mir persönlich aber am meisten fehlt, sind die großen Melodien, die "Fighting for the earth" und "Ancient future" zu Klassikern gemacht haben. Aber nein, statt dessen müssen WARRIOR unbedingt auch noch auch noch mit elektronischen Spielereien ("Mars") herummurksen... Nein danke!
Scheint, als ob WARRIOR dabei wären, ihren persönlichen Krieg um die Fans zu verlieren - P. Z.