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Seit dem phänomenalem vollwertigem Debütalbum "Reflections of the I" sind etwa zwei Jahre ins Land gezogen in denen diese norwegische All-Star-Truppe durchwegs produktiv war und jetzt mit "The imaginary direction of time" einen mehr als nur ebenbürtigen Nachfolger zum 2002er-Release vorlegt. Stilistisch wurden die bisherigen Trademarks, sprich die düstere Grundstimmung, virtuose Gitarrenarbeit, gleichsam anspruchsvolle, wie effektive Schlagzeugarbeit, die verwendeten Streicher und der hervorragende Gesang noch einmal um gewisse Nuancen erweitert, die das WINDSsche Klangspektrum auf eindrucksvolle Art und Weise ein weiteres Mal erweitern. Das es sich bei den hier aktiven Akteuren durch die Bank um Meister ihres Fachs handelt, ist ja mittlerweile hinlänglich bekannt, aber eben auch die insgesamt zwölf vertretenen Stücke können einmal mehr auf voller Länge überzeugen. Schon der grandiose Opener "What is beauty?" läßt anklingen, was einem in der folgenden
Dreiviertelstunde erwartet. Dark Metal, Avantgarde oder wie auch immer das Ganze bezeichnet werden will, die Musik auf "The imaginery direction of time" lebt von Emotionen und Tiefgang, ist in höchstem Masse filigran umgesetzt und ist in gewisser Weise fast zu schön für diese trostlose und oftmals auch viel zu eindimensional wirkende Welt, um die es sich im Großteil der Texte zu drehen scheint. Ich kann meine Begeisterung für dieses herausragende Werk, bei dem trotz aller Virtuosität stets sehr songdienlich vorgegangen wird, kaum in Worte fassen, hier haben es die Norweger ein weiteres Mal vollbracht, ein absolut zeitloses und klischeefreies Werk, das sich jenseits von Konventionen zu bewegen scheint, zu erschaffen.
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"The imaginary direction of time" spielt ganz einfach in einer eigenen Liga und kann und darf nur mit der Höchstnote beurteilt werden. - E. M. P.
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