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L.A. GUNS, SEXTIGER & R.G. KOOPER
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Wien, Planet Music
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11.02.2004
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Endlich kommt einmal sowas wie eine "Poserlegende" nach Österreich bzw. überhaupt Europa. So war ich schon recht gespannt, was die Überreste der immerhin einstigen "quasi-mit-Urgründer" von u.a. GUNS`N´ROSES nach all den Jahren noch bewegen könnten. Im Moment fehlt leider Ur-Gunner Tracii Guns; eigentlich ist nur mehr Sänger Phil Lewis von der Originalbesetzung übrig geblieben. Dafür hat man die Drums mit einem anderem Urgestein der Szene besetzen können - Steve Riley, der vorher schon bei W.A.S.P. oder SKID ROW tätig war. Die anderen beiden (Bass und Lead Guitar) kannte ich leider gar nicht.
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Eröffnet wurde der Abend von R.G. KOOPER, der österreichischen Nachfolge-Band der einstigen DUST`N´BONES, die ich leider versäumt habe, die aber angeblich ganz gut waren.
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Ich kam grad rechtzeitig zur österreichischen Szene-Legende SEXTIGER, die mich sehr positiv überrascht haben. 4 Gitarristen waren zwar etwas viel, dafür hatte aber sicher niemand etwas gegen die 3 netten Background-Sängerinnen. *g* Vor allem die auf pink gestylte Dame, die auch Feuer spuckte und ein Janis Joplin-Cover als Leadsängerin zum Besten gab, war ein cooler (oder eher heißer?!?) Blickfang. Das Programm wurde bei gutem Sound recht spielfreudig und sauber rübergebracht.
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Dann war es bald soweit für den Hauptact des Abends. Etwa 200 tapfere "Poser, Rock & Roller und andere Schaulustige" umringten die mit übertrieben vielen Amerika-Flaggen behangene Bühne. So richtig viele Songs kenne ich von L.A. GUNS wieder auch nicht, aber ich war sehr happy, daß sie gleich als 3. Nummer meinen Favourit "Never enough" gespielt haben. Am Schluß kam sogar noch "The ballad of Jane". Spielfreude war ok, Stageacting auch, aber so richtig Sinn macht die ganze Show irgendwie für mich in diesem Rahmen leider doch nicht mehr. Dazu haben die L.A. GUNS dann noch ein paar Covers und ein Drum-Solo eingestreut und nach knapp 1 ½ Stunden war der Spaß auch wieder unspektakulär vorbei. Ich war trotzdem froh, endlich mal eine der "ur-L.A.-Poser" live sehen zu können, da die meisten dieser Bands a´ la POISON, CINDERELLA und Co. ja leider nie ihren Hintern aus ihrem heiligen Amerika bewegen. Auf jeden Fall freu ich mich schon ungemein mehr auf SKID ROW, wo ich unbedingt Interviews führen muß. Die machen sicher auch ohne Seb Bach wesentlich mehr Sinn, alleine schon der viel besseren Songs wegen... Insgesamt kann ich den Abend mit den L.A. GUNS leider grad mal als ok abstempeln, viel cooler war dann schon die Musik bei der inoffiziellen Aftershowparty im Escape, obwohl sich an einem Mittwoch halt leider kaum jemand noch dorthin verirrt hat - ich hoffe, das wird bei SKID ROW besser werden.
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