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TESTAMENT & DEMOLITION
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Wien, Planet Music
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16.06.2004
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TESTAMENT wären eigentlich nur in Innsbruck aufgetreten, anläßlich der dritten Ausgabe des Skeleton Bash Festivals. Kurzfristig wurde aber noch ein Wien-Termin eingeschoben und als Vorband passenderweise DEMOLITION verpflichtet.
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Und die zeigten sich auch gleich weiter verbessert gegenüber dem Gig letzten November im Bach (obwohl der Vergleich schon alleine wegen der Location eher hinkt). Der mittlerweile nicht mehr so neue Sänger Wolfgang "Sü" Süssenbeck ist schon ganz gut ins Bandgefüge "eingearbeitet" und überzeugt einerseits als echter Bühnenprofi als auch mit seinen variablen, aber immer aggressiven Vocals. Präsentiert wurden hauptsächlich Songs des kommenden Albums "Existence" plus der "Bandhymne" "Demolition" (vom Erstling "...in the beginning") als Abschluß. Wäre interessant zu erfahren, wie sich DEMOLITION auf einer ganzen Tour als Support einer "großen" Band anstellen würden...
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Dann wars aber soweit und eine der letzten Bay Area-Ikonen enterte die Bühne des Planets. Allerdings nur zu viert, da sich Gitarrist und neben Chuck Billy einziges noch verbliebenes Gründungsmitglied Eric Peterson den Fuß dreifach(!) brach, als er 2 Tage vorher in der Slowakei von einer Treppe fiel. TESTAMENT machten sich es aber nicht einfach (so wie nicht wenige andere Bands) und cancelten den Gig kurzerhand, sondern der zweite Gitarrist "Metal" Mike Chlasciak (trägt seinen Beinamen zurecht, wie sich herausstellen sollte!) übernahm kurzerhand die Leadgitarrenparts und somit konnte der Gig wie geplant stattfinden. Als Opener und gleichzeitig Intro fungierte das mitreißende "D.N.R." vom "The gathering"-Album - wie auch sonst an der Setlist nicht viel geändert wurde im Vergleich zu den Festival-Shows 2003. Ebenfalls ident war nämlich der Abschluß "Disciples of the watch" (aber andererseits mein TESTAMENT-Lieblingssong ;-), dazwischen tummelten sich Klassiker wie "Over the wall", "Alone in the dark" ("The legacy"), "Into the pit", das schon erwähnte "Disciples of the watch" ("The new order"), "Sins of omission", "Practice what you preach" (vom gleichnamigen Album), "Electric crown" ("The ritual"), "Low" ("Low"), sowie der umjubelte "The gathering"-Song "True believers". Die Alben "Demonic" und "Souls of black" wurden ausgelassen, was bei zweitgenanntem eigentlich ziemlich verwunderte, da das Cover als Motiv des Tourshirts fungierte. Auch ohne Eric Peterson war die Band bei bester Spiellaune, eigentlich überzeugte jeder Musiker auf seine Weise - Steve DiGiorgio wild posend am 10-Saiten-Doppelhalsbass(!), Chlasciak ließ trotz der für ihn erschwerten Aufgabe an der Gitarre die Sau raus, Chuck Billy brachte die beste Gesangsleistung, die ich bis jetzt von ihm live gesehen habe und im Hintergrund brannte Drummer Paul Bostaph (ex-FORBIDDEN & -SLAYER) ein wahres Drum-Feuerwerk ab. Abgerundet wurde der sehr gute Auftritt dann noch durch die ausgezeichneten Soundverhältnisse.
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